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Auch junge Menschen kommen bei Fragen zu Arzneimitteln bevorzugt in die Apotheke.
© ABDA
Di. 20. März 2012
Wenn es um Medikamente geht, sind Arzt und Apotheker die ersten Ansprechpartner - selbst für jüngere Menschen. Dies ergab eine Erhebung des Pharmainstituts Ulm.
Das Institut interviewte 593 Erwachsene zu ihren bevorzugten Informationsquellen bei Fragen zu Medikamenten und deren Anwendung. 57 Prozent der Teilnehmer gaben an, in diesem Fall Arzt oder Apotheker zu konsultieren. Nur jeder Fünfte (19 Prozent) nutzt das Internet als Informationsquelle. Damit rangiert das Internet nur knapp vor dem Beipackzettel, den 13 Prozent der Befragten zu Rate ziehen.
57 Prozent der Interviewten waren 40 Jahre oder jünger. Nur 11 Prozent der Studienteilnehmer waren über 60 Jahre alt. Studienleiter Dr. Bodo Antonic sprach in diesem Zusammenhang von einer "Informationshoheit" der Ärzte und Apotheker. Beide Berufsgruppen genössen das mit Abstand höchste Vertrauen auch der jüngeren Patienten.
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ah/PZ
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