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Junge Frau, die raucht

In der Gruppe der jungen Erwachsenen zwischen 18 und 29 Jahren rauchen besonders viele Frauen und Männer.
© Sergey Peterman - Fotolia

Do. 31. Mai 2012

Weltnichtrauchertag: Weniger Jugendliche rauchen

In Deutschland raucht derzeit noch immer fast jeder dritte Erwachsene ab 18 Jahre. Besonders hoch ist die Raucherquote bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 29 Jahren. In dieser Altersgruppe greifen 38 Prozent der Frauen und 43 Prozent der Männer regelmäßig zur Zigarette. Bei den Jugendlichen ist der Trend dagegen rückläufig. Darauf macht die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zum heutigen Weltnichtrauchertag aufmerksam.

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"Jeden Tag sterben in Deutschland mehr als 300 Menschen an den Folgen ihres Tabakkonsums. Damit ist das Rauchen die häufigste vermeidbare Todesursache", erklärt BZgA-Direktorin Professor Dr. Elisabeth Pott. Anders als bei den Erwachsenen verliert das Rauchen bei Jugendlichen zunehmend an Bedeutung. Während im Jahr 2001 noch 28 Prozent der 12- bis 17-Jährigen angaben, zur Zigarette zu greifen, waren es im vergangenen Jahr nur noch 12 Prozent. Darüber hinaus haben aktuell 71 Prozent dieser Altersgruppe noch nie in ihrem Leben geraucht – so viele wie nie zuvor.
"Rauchen ist bei jungen Menschen schlichtweg out", stellt Pott fest. "Viele Jugendliche wissen um die Gesundheitsgefahren und das Suchtpotential des Rauchens und lehnen Zigaretten daher ab." Die BZgA-Direktorin hofft, dass sich diese positiven Entwicklungen langfristig auch auf den Tabakkonsum im Erwachsenenalter auswirken.

Die BZgA geht zudem heute mit der neu gestalteten Internet-Plattform www.rauchfrei-info.de an den Start, um vor allem junge Erwachsene beim Rauchstopp zu unterstützen. Neben Informationen rund um das Rauchen findet sich dort unter anderem ein Selbsttest zur Tabakabhängigkeit und zur persönlichen Motivation für einen Rauchstopp. Kernstück des Portals ist das kostenfreie Online-Ausstiegsprogramm, das aufhörwillige Raucherinnen und Raucher bis zu vier Wochen lang beim Rauchausstieg begleitet. Bislang haben bereits mehr als 40.000 Menschen daran teilgenommen.

RF/BZgA

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