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Wenn es um die Herstellung neuer Drogen geht, sind Untergrund-Chemiker sehr kreativ.
© amgen/VfA
Mi. 04. Juli 2012
Im Durchschnitt erscheint pro Woche eine neue chemische Droge auf der Straße, so die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Sie bezieht sich auf Daten der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle (EBDD) und der europäischen Polizeibehörde Europol.
Größtenteils handelt es sich bei den Substanzen um Abkömmlinge des THC, dem Wirkstoff von Cannabis. Verkauft werden sie unter den Namen "Legal Highs" und "Research Chemicals" und das verstärkt über das Internet. Dort werden sie als Badesalze oder Kräutermischungen angeboten. Die Risiken für Mensch und Leben sind jedoch nicht abschätzbar. Was unter anderem daran liegt, dass die Zusammensetzung und Menge an enthaltenen Wirkstoffen nicht bekannt ist.
"Wer den Inhalt solcher 'Wundertüten' raucht oder auf andere Weise konsumiert, geht ein nicht kalkulierbares gesundheitliches Risiko ein. Vom Konsum dieser Substanzen ist daher dringend abzuraten", warnt Professor Dr. Elisabeth Pott, Präsidentin der BZgA. Über bekannt gewordene synthetische Stoffe informiert die Seite www.drugcom.de, eine Datenbank der BZgA.
db/PZ
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