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Mann schweißt etwas mit großem Funkenflug.

Anstrengende Arbeiten oder heiße Arbeitsplätze belasten den Körper fastender Muslime im Ramadan besonders.
© LE image - Fotolia

Mo. 09. Juli 2012

Muslime: Leistungsfähig im Ramadan

Am 20. Juli beginnt der muslimische Fastenmonat Ramadan. Beschäftigte, die in diesem Jahr während der 30 Tage fasten wollen, rät die Initiative Gesundheit und Arbeit, sich im Vorfeld von ihrem Betriebsarzt beraten zu lassen.

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Der Verzicht auf Trinken und Essen kann bei schwerer körperlicher Arbeit und großer Hitze gesundheitliche Probleme wie Austrocknung, Kreislaufschwäche, Erschöpfung nach sich ziehen. Aufgrund von Konzentrationsstörungen ist auch die Gefahr eines Unfalls erhöht. Der Betriebsarzt kann beraten, wie sich das Fasten und die Arbeit vereinbaren lassen. Wer wegen einer chronischen Erkrankung Medikamente einnimmt, sollte ebenfalls mit seinem behandelnden Arzt sprechen, bevor er die Einnahme aussetzt oder die Zeiten der Einnahme verändert.

Der Ramadan ist Teil der muslimischen Glaubenspraxis. Während dieser Zeit verzichten Gläubige tagsüber sowohl auf das Essen als auch auf das Trinken. Gegessen wird nur nach Einbruch der Dunkelheit. Das verlangt dem Fastenden im Hochsommer mit seinen hohen Temperaturen und seinen langen Tagen (in Deutschland bis zu 17 Stunden) besonders viel ab. Allerdings stellt sich der Körper meist innerhalb von wenigen Tagen auf die veränderten Gewohnheiten ein.

RF/iga

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