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Gerade Kinder bekommen häufiger Rezepturen verschrieben. Die Apothekerin erklärt genau, wie sie angewendet werden.
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Di. 17. Juli 2012
Die rund 21.000 Apotheken in Deutschland sind weit mehr als Medikamenten-Abgabestellen. Hier werden unter anderem täglich Arzneimittel angefertigt: die sogenannten Rezepturen.
Jährlich bieten die Apotheken ihren Patienten 16 Millionen maßgeschneiderte Rezepturen. Das sind knapp 44.000 pro Tag. "Für Kinder sind diese besonders wichtig, da nicht von allen Wirkstoffen industrielle Arzneimittel in kindgerechten Dosierungen von Pharmaunternehmen verfügbar sind", erklärt Apotheker Dr. Andreas Kiefer. Er ist Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. "Etwa jedes dritte Kind wurde schon einmal mit einem solchen maßgeschneiderten Arzneimittel durch die Apotheke versorgt."
Auch Hautärzte verschreiben ihren Patienten gerne Rezepturen. Der Vorteil für die Patienten besteht darin, dass die Mediziner beispielsweise eine Salbe oder Creme genau auf den Hauttyp und die Beschwerden des Patienten abstimmen können. Darüber hinaus können sie mögliche Allergien und Unverträglichkeiten berücksichtigen, denn der Apotheker verwendet nur die Bestandteile für die Rezeptur, die der Arzt in seiner Verschreibung vorgibt.
RF
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