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Junger Mann sitzt mit einem Softdrink in der Hand auf der Motorhaube eines Autos

Dieses Bild dürfte in New York in Zukunft nicht mehr zu sehen sein: Menschen mit großen Getränkebehältern in der Hand.
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Di. 25. September 2012

New York: Limo und Cola nur noch in kleinen Bechern

Getränke, die einen gewissen Kaloriengehalt übersteigen, dürfen in New York zukünftig nur noch in kleinen Behältern verkauft werden. Mit dieser freiwilligen Maßnahme will die Stadt das Gewichtsproblem ihrer Bevölkerung in den Griff bekommen.

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Der Gesundheitsausschuss der Stadt New York hat entschieden, dass Getränke, die mehr als 25 Kilokalorien (kcal) pro etwa 250 Milliliter (ml) enthalten, nur noch in Behältern über den Tresen gehen dürfen, die maximal einen halben Liter fassen. Zum Vergleich: 250 ml Cola enthalten etwa 105 kcal. Von der Regelung ausgenommen sind 100-prozentige Frucht- und Gemüsesäfte und Getränke, die mehr als 50 Prozent Milch enthalten. Die Vorschrift soll nach einer Übergangsphase ab März 2013 für Restaurants, Imbissbuden, mobile Verkaufsstände und Bewirter in Kinos und Sportarenen gelten.

Den Beschluss empfindet manch freiheitlich denkender New Yorker als Gängelung, daher hält sich die Vorfreude auf die neue Regelung bei der Bevölkerung in Grenzen. So ergab eine Umfrage, dass etwa 60 Prozent der Einwohner dem Beschluss kritisch gegenüberstehen.

New Yorks Bürgermeister Michael R. Bloomberg sieht sich in seiner Präventionsmaßnahme durch Gesundheitsexperten bestärkt. Diese haben in der Vergangenheit erkannt, dass gezuckerte Getränke stark zu Übergewicht beitragen. Sie haben oft einen hohen Kaloriengehalt, werden oft in großen Volumina verkauft und liefern meist keine Nährwerte. Zudem sättigen sie nicht, was eine zusätzliche Kalorienzufuhr nach sich zieht.

FH

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