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Sich impfen lassen geht nur, wenn auch Impfstoff da ist. Die deutsche Apothekerschaft will, dass Versorgungslücken in Zukunft vermieden werden.
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Mo. 15. Oktober 2012
Den Verzicht auf Ausschreibungen und Rabattverträge bei Impfstoffen hat die Hauptversammlung des Deutschen Apothekertags am vergangenen Wochenende in München in einer Resolution gefordert.
Nach dem Chaos in manchen Regionen der Republik bei der Versorgung mit Grippe-Impfstoffen (aponet.de berichtete) sollen die gesetzlichen Krankenkassen künftig im Interesse einer sicheren, zeitnahen und präventiven Versorgung keine solchen Verträge mehr ausschreiben. Der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbandes, Fritz Becker: "Zu Beginn der Grippe-Saison stehen in manchen Regionen keine ausreichenden Mengen an Impfdosen zur Verfügung. Hier konterkarieren die wirtschaftlichen Interessen der Krankenkassen die berechtigten Interessen der Menschen auf eine ausreichende Versorgung. Das muss sofort gestoppt werden."
Seit geraumer Zeit schreiben die Krankenkassen Impfstoffverträge auf regionaler Ebene aus, die ausschließlich über den günstigsten Preis vergeben werden und auf die sich Hersteller bewerben können. Bei Lieferproblemen durch die jeweiligen Ausschreibungsgewinner kann dies sehr schnell zu Versorgungslücken führen. "Wir fordern Vorfahrt für die Versorgungssicherheit", sagte Becker.
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