Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Apotheker für EU-Verbraucherschutz

Aktuelles

Europa-Flaggen gehisst vor EU-Gebäude in Brüssel

Am 1. November 2014 nimmt die neu gewählte EU-Kommission ihre Arbeit auf.
© jorisvo - Fotolia

Sa. 01. November 2014

EU: Apotheker setzen sich für Verbraucherschutz ein

Deutschlands Apotheker fordern die Institutionen der Europäischen Union auf, in der Arzneimittelversorgung auch in Zukunft ein hohes Verbraucherschutzniveau zu gewährleisten. Dazu gehören eine konstruktive Arbeit des neuen EU-Kommissars für Gesundheit und ein umsichtiges Verhandeln von Freihandelsabkommen mit Kanada und den USA. Dies fordert die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände zum Arbeitsbeginn der neuen Europäischen Kommission am 1. November.

Anzeige

"Gemeinsam mit anderen europäischen Apothekern haben wir uns für den Verbleib eines so wichtigen Verbraucherthemas wie der Arzneimittelzulassung im Gesundheitsressort ausgesprochen - und freuen uns nun darüber, dass Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker den bewährten Ressortzuschnitt beibehalten hat", sagte ABDA-Präsident Friedemann Schmidt am Rande einer Sitzung des ABDA-Vorstands: "Dem neuen Gesundheitskommissar in Brüssel wünschen wir viel Glück und Erfolg bei seiner Arbeit."

Bei den geplanten Freihandelsabkommen der EU mit Kanada (CETA) und den USA (TTIP) warnen Deutschlands Apotheker vor einer verbraucherfeindlichen Liberalisierung von heilberuflichen Dienstleistungen. Schmidt: "Die Verantwortung für die Gesundheitssysteme in Europa liegt aus gutem Grund bei den Nationalstaaten - und nicht in Brüssel. So haben sich in Deutschland aus Verbraucherschutzgründen die Prinzipien bewährt, dass Arzneimittel in die Apotheke gehören und nur ein Apotheker eine Apotheke führen darf." Würden nun Freihandelsabkommen dieses Prinzip aushebeln, dann sei dies das falsche Signal für alle Patienten in Europa.

ABDA

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

NAI vom 1.12.2016: Frohe Weihnachten

Im aktuellen Titelbeitrag der Neuen Apotheken Illustrierten lesen Sie 24 Tipps für die Adventszeit.

HIV: Jeder siebte Infizierte ahnungslos

Zwischen Infektion und Diagnose vergehen im Durchschnitt vier Jahre.

Diese Berufe machen krank

In einigen Branchen haben Beschäftigte doppelt so viele Fehltage wie in anderen.

Immer mehr Deutsche sind magersüchtig

Essstörungen treten heute deutlich häufiger auf als noch vor vier Jahren.

"Legal Highs" nicht länger legal

Neues Gesetz verbietet Herstellung und Weitergabe ganzer Stoffgruppen.

Warum Stadtleben krank macht

Psychiater warnen vor den Auswirkungen moderner Lebensumstände auf die Psyche.

Alzheimer: Neuer Arzneistoff enttäuscht

Die Fachwelt erwartete viel, doch eine große Studie zeigte keinen nennenswerten Effekt.

Diese Krankheiten sind gefürchtet

Eine neue Studie zeigt die Top 10 der Krankheiten, die die größten Ängste schüren.

HIV und Hepatitis kostenlos testen

Diese Woche bieten viele Arztpraxen in Deutschland kostenlose Bluttests an.

Apotheke vor Ort ist essenziell

Das gilt vor allem für Menschen, die nicht lesen und schreiben können.

Selfie-Todesfälle: Indien führt

Immer wieder bringen sich Menschen für spektakuläre Fotos in Lebensgefahr.

Diese Schönheits-OPs sind beliebt

Bei Männern stehen mittlerweile ungewöhnliche Eingriffe unter den Top 3.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen