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Dozentin erklärt Studentin etwas in einem Lehrbuch

Von wegen süßes Studentenleben: Eine Studie zeigt, wie stark Studenten unter Stress leiden.
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Do. 02. Juli 2015

Stress: Viele Studenten haben psychische Probleme

Stress, Depressionen und Angst: Studenten in Deutschland haben immer häufiger psychische Probleme. Vor allem die Prüfungszeit ist besonders belastend.

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Mehr als jeder fünfte angehende Akademiker in Deutschland erhält mindestens einmal im Jahr eine psychische Diagnose. Das belegt der Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK). Zu den häufigsten Erkrankungen zählen dabei Angststörungen, Depressionen sowie Anpassungs- und Belastungsstörungen. In der repräsentativen Umfrage der TK gaben mehr als die Hälfte (55 Prozent) der 1000 befragten Studierenden an, regelmäßig unter Stress zu leiden. Zu den häufigsten Auslösern zählen dabei Prüfungen (52 Prozent), der Lernstoff (28 Prozent) sowie die Doppelbelastung von Studium und Nebenjob (26 Prozent).

Die Konsequenzen sind weitreichend: Fast 4 Prozent der Hochschüler in Deutschland bekamen 2014 Antidepressiva verordnet. Im Vergleich zu 2006 ist das eine Steigerung um 43 Prozent. Psychotherapeutische Hilfe nahmen gut 4 Prozent in Anspruch. "Wir wissen alle, dass das Studium vor allem in Prüfungszeiten Stress bedeutet. Es ist allerdings beunruhigend, wenn der Druck bei so vielen Studierenden ein Ausmaß annimmt, dass sie ihn allein nicht bewältigen können und medizinische Unterstützung brauchen", kommentierte TK-Chef Jens Baas die Zahlen.

cm/PZ

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