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Am Lesertelefon beraten Experten zum Thema Diabetes-Typ-2.

Typ-2-Diabetes lässt sich mit einem Lebenswandel beeinflussen. Dazu gehören Bewegung und gesunde Ernährung.
© Kzenon - Fotolia

Mi. 21. Oktober 2015

Lesertelefon: Blutzucker in den Griff bekommen

Ernährung, Bewegung, Lebensstil – bei Menschen mit einem Typ-2-Diabetes sind es neben einer erblichen Veranlagung vor allem diese Faktoren, die ihre Zuckerkrankheit ausgelöst haben. Dieselben Faktoren sind es, mit denen sie ihren Blutzucker auch wieder unter Kontrolle bringen können. Antworten rund um das Thema Typ-2-Diabetes geben Experten am Donnerstag, 22. Oktober, am Lesertelefon.

Rufen Sie an!

Am Donnerstag, den 22. Oktober 2015
von 10 bis 17 Uhr
Rufnummer: 0800 – 2 811 811

Der Anruf ist gebührenfrei.

Typ-2-Diabetes entwickelt sich meist langsam über viele Jahre hinweg, ohne Beschwerden zu verursachen. Als wichtiger Risikofaktor gilt Übergewicht durch zu reichliches und zu fettes Essen, meist in Verbindung mit zu wenig Bewegung. Kommen Alkohol und Tabakkonsum dazu, steigt das Risiko nochmals an. Die Folge für den Blutzuckerspiegel: Die Zellen des Körpers reagieren unempfindlich auf das Hormon Insulin. Insulin ermöglicht es den Zellen normalerweise, den im Blut transportierten Zucker zu verwerten. Die Bauchspeicheldrüse muss bald immer mehr Insulin produzieren, um den Blutzucker in einem normalen Bereich zu halten. Irgendwann ist sie mit dieser Aufgabe überfordert. Der Blutzuckerspiegel steigt an und mit ihm das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall, Nieren-, Netzhaut- und Nervenschäden. Gegen die Macht ihrer Gewohnheiten anzukämpfen, ist für Menschen mit einem Typ-2-Diabetes eine enorme Herausforderung – und gleichzeitig ihre größte Chance. Gelingt es ihnen, dem Übergewicht den Kampf anzusagen, sich ausgewogen zu ernähren und sich mehr zu bewegen, schaffen sie eine gute Grundlage für eine erfolgreiche Diabetes-Therapie.

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Das Ziel jeder Diabetes-Therapie ist die Einstellung der Blutzuckerwerte auf einen für den jeweiligen Patienten individuellen Wert. Doch wann ist der empfohlene Wert erreicht? Aufschluss gibt eine Messung des Blutzuckerspiegels. Dabei unterscheidet man zwischen der Selbstmessung des aktuellen Blutzuckerspiegels, zum Beispiel zur Bestimmung der erforderlichen Medikamentendosis, und der Bestimmung des Langzeitblutzuckers. Mit diesem so genannten HbA1c-Wert lässt sich der durchschnittliche Blutzuckergehalt der letzten acht bis zwölf Wochen bestimmen. Im Gegensatz zu einer Momentaufnahme liefert dieser Wert ein genaues Bild, ob die Behandlung anschlägt.

Wie hoch soll der HbA1c-Wert idealerweise sein und wie wird er gemessen? Welche Lebensmittel sind bei Diabetes tabu? Welche Art von Bewegung und Sport ist bei Übergewicht geeignet? Alle Fragen rund um das Thema Diabetes beantworten die Experten am Donnerstag, 22. Oktober, am Lesertelefon.

Am Telefon unter 0800 – 2 811 811:

  • Dr. med. Eva-Maria Fach; Fachärztin für Allgemeinmedizin, Diabetologin und Ernährungsmedizinerin, Stephanskirchen
  • Dr. med. Winfried Keuthage; Facharzt für Allgemeinmedizin und Diabetologe, MedicalCenter am Clemenshospital, Münster
  • Dr. med. Tobias Wiesner; Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologe, Diabetologe und Hausarzt, MVZ Stoffwechselmedizin, Leipzig

NK

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