Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Lesertelefon COPD: mehr Luft zum Atmen

Aktuelles

Rauchen ist die Hauptursache von COPD.

Ärzte beantworten am Telefon alle Fragen der COPD-Patienten und ihrer Angehörigen.
© apops - Fotolia

Mi. 18. November 2015

Lesertelefon COPD: mehr Luft zum Atmen

Sie gilt als die Volkskrankheit mit der höchsten Steigerungsrate: die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung – kurz COPD. Die Therapie der Erkrankung zielt vor allem darauf ab, die akuten Beschwerden unter Kontrolle zu bekommen und eine Verschlechterung des Zustands des Patienten zu verhindern. Wie dies gelingen kann, dazu informieren Experten am Donnerstag, den 19. November, am Lesertelefon.

Rufen Sie an!

Am Donnerstag, den 19. November 2015
von 10 bis 17 Uhr
Rufnummer: 0800 – 2 811 811

Der Anruf ist gebührenfrei.

Mit dem Begriff COPD bezeichnet die Medizin krankhafte Veränderungen in der Lunge, die sich nicht rückgängig machen lassen: durch eine dauerhafte Entzündung stark verengte Bronchien sowie eine Überblähung der Lunge. Die Hauptursache der Erkrankung ist das Rauchen, ihre typischen Symptome sind Atemnot sowie ein starker und schmerzhafter Husten mit Auswurf.

Es gibt prinzipiell zwei Ausprägungen der Krankheit: die COPD mit vorherrschender chronischer Bronchitis und die COPD mit Entwicklung eines Lungenemphysem. Bei der chronisch-obstruktiven Bronchitis sind die Atemwege durch das Rauchen oder andere eingeatmete Schadstoffe entzündet und dauerhaft verengt. Die Schadstoffe reizen die Lunge so intensiv, dass ihr Selbstreinigungsmechanismus nicht mehr funktioniert. Die Folge sind ständiger Husten mit zähem Auswurf und eine zunehmende Atemnot. Bei einem Lungenemphysem werden die Trennwände der Lungenbläschen zerstört und die Fläche für den Gasaustausch schrumpft. In den entstehenden größeren Blasen staut sich die Atemluft – dadurch entsteht Atemnot.

Anzeige

Eine COPD ist zwar nicht heilbar, aber sie lässt sich behandeln. Voraussetzung ist, dass der Patient mit dem Rauchen aufhört und dafür sorgt, dass er seine Lunge auch vor anderen Schadstoffen verschont. Die Grundbehandlung einer COPD besteht in der Inhalation von Wirkstoffen, die die verengten Bronchien erweitern und die Entzündung bekämpfen. Wie kann ich Fehler beim Inhalieren vermeiden? Ist mein Inhalator für mich geeignet? Welche nicht-medikamentösen Therapieangebote können mir helfen? Fragen zur Therapie der COPD und zum Leben mit der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung beantworten folgende Experten am am Donnerstag, den 19. November:

Am Telefon unter 0800 – 2 811 811:

  • Dr. med. Juliane Kronsbein; Fachärztin für Innere Medizin, Schwerpunkt Pneumologie, Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum
  • Dr. med. Hans-Christian Blum; Facharzt für Innere Medizin, Lungen- und Bronchialheilkunde, Allergologie, Umweltmedizin und Schlafmedizin, MECS Dortmund
  • Dr. med. Christine Trainer; Fachärztin für Lungen- und Bronchialheilkunde und Allergologie, Praxisgemeinschaft Ärzte am Neckar, Mannheim
  • Dr. med. Hans F.E. Klose; Facharzt für Innere Medizin, Schwerpunkt Pneumologie, Leiter der Sektion Pneumologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
  • Priv.-Doz. Dr. med. Karsten Schulze; Facharzt für Innere Medizin mit der Zusatzbezeichnung Pulmologie, Chefarzt der Abteilung Pneumologie/Infektiologie an der Karl-Hansen-Klinik, Bad Lippspringe

RF

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen