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Die Mehrheit der niedergelassenen Ärzte erwartet negative Veränderungen für den Berufsstand im neuen Jahr.

Viele niedergelassene Ärzte erwarten negative Veränderungen für den Berufsstand durch die gesetzlichen Neuerungen in 2016.
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Mo. 28. Dezember 2015

Ärzteschaft blickt sorgenvoll ins neue Jahr

Das Jahr 2016 wird für die Arztpraxen im Land ein Jahr der Veränderung: Diverse neue Gesetze treten in Kraft, die in der Ärzteschaft zum Teil umstritten sind. Echte Verbesserungen erwartet die Mehrheit der Mediziner nicht, meldet der Ärztenachrichtendienst aufgrund einer eigenen Umfrage.

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Dass das Jahr 2016 negative Veränderungen für ihren Berufsstand bringt, erwarten 68 Prozent der niedergelassenen Ärzte. An positive Veränderungen im nächsten Jahr glauben nur 4 Prozent. Ungefähr jeder vierte Umfrageteilnehmer (23 Prozent) erwartet ein durchschnittliches Jahr ohne Höhen und Tiefen. Dies ergab eine aktuelle Umfrage des Internetportals Ärztenachrichtendienst in Hamburg, an der sich über 1.300 niedergelassene Ärzte beteiligten.

Zur eigenen Situation befragt, zeigt die Umfrage ein gemischtes Bild: 41 Prozent der Ärzte gehen davon aus, dass sich die wirtschaftliche Situation der eigenen Praxis im kommenden Jahr kaum verändern wird. 39 Prozent erwarten jedoch Verschlechterungen. Lediglich 10 Prozent gehen von einer besseren wirtschaftlichen Situation aus.

Die Zahl der Reformen im Gesundheitswesen im nächsten Jahr ist lang: Terminservicestellen sollen schnellere Facharztbesuche ermöglichen, die Online-Funktionen der elektronischen Gesundheitskarte gehen in den Live-Betrieb und eine umfassende Klinikreform startet. Auf die aktuelle Gesundheitspolitik angesprochen, stellen die Ärzte den Politikern der Regierungskoalition jedoch ein schlechtes Zeugnis aus: 70 Prozent der befragten Mediziner fürchten, dass sie im nächsten Jahr negative Auswirkungen politischer Entscheidungen verkraften müssen. Hoffnung auf positive Reformen und Gesetzesvorhaben haben laut Umfrage nur 3 Prozent.

RF

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