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Am Lesertelefon beraten Experten zum Thema Schilddrüse.

Ständige Müdigkeit kann auf eine Unterfunktion der Schilddrüse hindeuten.
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Mi. 27. April 2016

Lesertelefon: Wie gesund ist Ihre Schilddrüse?

So klein die Schilddrüse auch sein mag – ihre Bedeutung für eine ganze Reihe wichtiger Körperfunktionen wie Herzfrequenz, Verdauung und Nervensystem ist entscheidend. Doch was sind Warnsignale für eine Schilddrüsen-Erkrankung und welche Behandlungsmöglichkeiten existieren? Die Experten am Lesertelefon kennen die Antworten.

Rufen Sie an!

Am Donnerstag, den 28. April 2016
von 10 bis 17 Uhr
Rufnummer: 0800 – 2 811 811

Der Anruf ist gebührenfrei.

Ständig müde, ein dauerndes Kältegefühl, immer mehr Kilos auf der Waage – und keine Motivation, sich aufzuraffen? Was nach winterlichem Stimmungstief klingt, kann die Folge einer Schilddrüsen-Erkrankung sein: der Unterfunktion, medizinisch Hypothyreose genannt . Denn die Schilddrüse nimmt eine zentrale Rolle ein, wenn es um die Steuerung wichtiger Körperfunktionen geht. Sie beeinflusst unter anderem das Körpergewicht, die Temperatur, das Energieniveau, die Wachstumsrate von Knochen und Haaren und Funktionen des Herzens sowie des Verdauungssystems. Dazu schüttet sie in Abstimmung mit dem Gehirn Hormone aus: das T4 genannte Thyroxin und das mit T3 abgekürzte Trijodthyronin.

Wenn dieser Regelkreis von Gehirn und Schilddrüse aus der Balance gerät, kann es jedoch auch zu einer Überproduktion von Schilddrüsen-Hormonen kommen. Mediziner sprechen dann von einer Schilddrüsen-Überfunktion oder Hyperthyreose. Anders als bei der Unterfunktion können dann Symptome wie nervöse Unruhe, beschleunigter Puls, Schwitzen, Haarausfall und Gewichtsabnahme auftreten. Zusätzlich kann es vermehrt zu Durchfall und – bei Frauen – zu Zyklusstörungen kommen.

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Untersuchungen zeigen, dass etwa 25 Prozent der Erwachsenen knotige Veränderungen an der Schilddrüse aufweisen, bei Menschen über 65 sogar um die 50 Prozent. Als wichtigste Maßnahme der Vorbeugung gilt die ausreichende Versorgung mit Jod über die Nahrung. Doch auch bei der Therapie von Knoten oder einer Jodmangelstruma spielt Jod eine zentrale Rolle: Mit einer Kombination aus Jod und dem Schilddrüsenhormon L-Thyroxin lassen sich Knoten oder eine vergrößerte Schilddrüse oft gut behandeln. Den Betroffenen kann so möglicherweise eine Operation oder Radiojod-Therapie erspart bleiben.

Was sind erste Anzeichen für eine Erkrankung der Schilddrüse – und was sind die Ursachen dafür? Kann eine Störung der Schilddrüse erblich bedingt sein? Wer untersucht, ob meine Schilddrüse gesund ist? Ab wann sollte ich eine Vorsorgeuntersuchung machen lassen? Was sagt der TSH-Wert über meine Schilddrüse aus? Welche Nahrungsmittel gleichen einen Jodmangel aus? Anlässlich der Schilddrüsenwoche 2016 beantworten Fachärzte Ihre Fragen am
Lesertelefon.

Am Telefon unter 0800 – 2 811 811:

  • Prof. Dr. med. Frank Grünwald; Facharzt für Nuklearmedizin, Direktor der Klinik für Nuklearmedizin am Universitätsklinikum der Goethe-Universität Frankfurt/Main
  • Priv.-Doz. Dr. med. Onno E. Janßen; Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie (DDG), Endokrinologikum Hamburg
  • Dr. med. Mathias Beyer; Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie, Osteologie (DVO), Praxis für Endokrinologie, Nürnberg
  • Priv.-Doz. Dr. med. Joachim Feldkamp; Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie, Intensivmedizin und Pneumologie, Chefarzt der Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Endokrinologie, Diabetologie, Pneumologie, Infektiologie des Klinikum Bielefeld
  • Dr. med. Andreas Pfestroff; Facharzt für Nuklearmedizin, Klinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums der Philipps Universität Marburg

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