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In mehreren Bundesländern sollen Apotheker in Abrechnungsskandale verwickelt sein.

Jedes Jahr rechnen Apotheken mehr als 460 Millionen Rezepte mit der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ab.
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Mo. 09. Mai 2016

Betrugsskandal: Ehrliche Apotheker nicht verleumden

In mehreren Bundesländern sollen Apotheker in Abrechnungsskandale verwickelt sein. Angesichts dieser Vorwürfe äußert sich Fritz Becker, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV): "Die überwältigende Mehrheit der Apotheker in Deutschland versorgt die Patienten nach bestem Wissen und Gewissen und rechnet auch die Rezepte ordnungsgemäß mit der jeweiligen Krankenkasse ab."

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"Schwarze Schafe, die Urkundenfälschung oder Betrug begehen, müssen im Interesse der ehrlichen Mehrheit strafrechtlich konsequent verfolgt werden", so Becker. Die einzelnen Betrugsfälle dürfe man aber nicht zu einem angeblich massenhaften Phänomen erklären und damit den Berufsstand in seiner Gesamtheit diffamieren. Für einige spektakuläre Einzelfälle 20.000 Apotheken mit 150.000 Beschäftigten in 'Sippenhaft' zu nehmen sei falsch - auch gegenüber den Patienten, die sich mit existenziellen Gesundheitsfragen vertrauensvoll an ihre Apotheke vor Ort wenden.

Becker weiter: "Das Apothekenwesen ist eines der am weitesten digitalisierten und am strengsten regulierten Bereiche der Gesundheitswirtschaft. Moderne Softwaresysteme sorgen für große Transparenz bei den Warenströmen." Für Regelverstöße halte neben dem Strafrecht auch das Berufsrecht Sanktionsmöglichkeiten bereit.


ABDA

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