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2015 hatten 40 Prozent der Deutschen einen Sonnenbrand.

Vier von zehn Deutschen haben sich vergangenes Jahr die Haut in der Sonne verbrannt.
© juefraphoto - Fotolia

Do. 21. Juli 2016

Fast jeder Zweite hatte 2015 einen Sonnenbrand

Mehr als 40 Prozent der Deutschen hatten im vergangenen Jahr mindestens einen Sonnenbrand. Das geht aus einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit hervor. Vor allem junge Menschen holten sich im vergangenen Sommer einen Sonnenbrand, viele sogar mehrfach.

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Während bei den 18- bis 29-Jährigen die Quote bei 71 Prozent liege und sich knapp ein Viertel davon sogar mehrmals einen Sonnenbrand geholt habe, sei das bei den über 60-Jährigen insgesamt eher selten der Fall gewesen (16 Prozent). "Gerade junge Menschen unterschätzen oft die Intensität der Strahlung", erklärt DAK-Ärztin Elisabeth Thomas. Für einen leichteren Sonnenbrand reichten je nach Hauttyp schon 20 Minuten in der Sonne. Als positiv und überraschend bezeichnete Thomas den stark zurückgegangenen Trend, sich auf der Sonnenbank vorzubräunen. Während vor zwanzig Jahren noch etwa 13 Prozent zu diesem Zweck in ein Solarium gegangen seien, sind es laut Umfrage aktuell nur noch 3 Prozent. "Das Solarium kann den Eigenschutz der Haut nicht nennenswert erhöhen. Die zusätzliche UV-Belastung schadet nur", so Thomas.

Von den über 1000 Befragten verwenden laut Forsa zudem 17 Prozent keine Sonnenschutzmittel. Vor allem Männer verweigerten eher den Einsatz von Sonnencreme oder -milch (21 Prozent) – gegenüber 14 Prozent bei den Frauen. Thomas empfiehlt, immer alle unbedeckten Körperstellen großzügig mit Sonnenschutz einzucremen und dies mehrmals täglich zu wiederholen. Je heller der Hauttyp, desto höher müsse der Lichtschutzfaktor sein.

ke/PZ

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