Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik BfR warnt vor Klebelaschen

Aktuelles

Die praktischen Klebelaschen an den Packungen von Papiertaschentüchern haben in der Vergangenheit zu zahlreichen gesundheitlichen Notfällen geführt.

Die praktischen Klebelaschen an den Packungen von Papiertaschentüchern haben in der Vergangenheit zu zahlreichen gesundheitlichen Notfällen geführt.
© VRD - Fotolia.com

Do. 06. Oktober 2016

Erstickungsrisiko: BfR warnt vor Klebelaschen von Papiertaschentüchern

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt besonders Eltern kleiner Kinder vor den Klebelaschen, die die Verpackungen von Papiertaschentüchern verschließen. Wenn Säuglinge und Kleinkinder diese verschlucken, könnte das zu Erstickungsanfällen führen.

Anzeige

"In den vergangenen zehn Jahren wurden dem BfR insgesamt 23 Fälle von Kliniken und Giftinformationszentren mitgeteilt, bei denen es zum Verschlucken solcher Klebelaschen kam", berichtet BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. Die gemeldeten Gesundheitsstörungen erstreckten sich von leichten Atembeschwerden bis hin zu schwerer, lebensbedrohlicher Luftnot. Vorsorglich rät Hensel allen Eltern, Verpackungen mit Klebelaschen von Säuglingen und Kleinkindern fernzuhalten.

Weil sie so schön knistern, werden Papiertaschentücher-Verpackungen gern als Spielzeug, zum Greifen oder auch zur Ablenkung an kleine Kinder gegeben. Verschluckt ein Kleinkind dabei die Klebelasche, kann sie sich im Rachenraum festsetzen und die Atmung behindern. Bestehen die Klebelaschen aus durchsichtigem Material, erschwert das Eltern oder Ärzten, den Fremdkörper im Rachenraum zu finden. Verschluckt das Kind die Klebelasche, ohne dass die Atmung beeinträchtigt wird, so ist das für den Magen-Darm-Trakt in der Regel unproblematisch. Die Lasche wird auf natürlichem Wege wieder ausgeschieden.

RF

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen