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Junge auf einem Klettergerüst

Schlanke Grundschüler haben seltener Probleme mit Asthma.
© AOK-Mediendienst

Di. 20. Dezember 2011

Übergewicht mit sieben Jahren erhöht das Asthmarisiko

Kinder mit Übergewicht haben ein erhöhtes Risiko für Asthma. Allerdings nur, wenn sie auch im Alter von sieben Jahren noch zu viele Kilos auf den Rippen haben. Das haben schwedische Forscher des Karolinska Instituts in Stockholm herausgefunden.

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Der Zusammenhang zwischen Allergien und Übergewicht wird schon lange diskutiert. Beides tritt in den letzen Jahrzehnten zunehmend häufiger auf. Allerdings gibt es bislang nur wenige Studien, die den Zusammenhang zwischen Körpergewicht und Körpergröße in verschiedenen Lebensjahren und dem Auftreten allergischer Erkrankungen systematisch untersucht haben. Die schwedischen Forscher haben nun Daten von 2.075 Kindern analysiert, die im Alter von einem Jahr, und dann erneut mit zwei, vier und acht Jahren untersucht wurden. Neben Körpergewicht und Körpergröße wurden im Alter von acht Jahren auch Blutproben entnommen.

Das Ergebnis: Übergewicht in den jüngeren Lebensjahren scheint das Asthmarisiko nicht wesentlich zu beeinflussen, sofern sich die überschüssigen Pfunde bis zum siebten Lebensjahr wieder verlieren. Wenn die Kinder mit sieben Jahren allerdings einen erhöhten Body Mass Index (BMI) hatten, stieg ihr Asthmarisiko mit acht Jahren und sie reagierten stärker auf eingeatmete allergieauslösende Stoffe. Der BMI gibt das Verhältnis von Körpergröße zu Körpergewicht an. Je höher der BMI, desto stärker auch das Übergewicht.

Auch bei Kindern, deren BMI zwischen vier und sieben Jahren permanent erhöht war, traten deutlich mehr Asthmaerkrankungen auf. Waren die Kinder hingegen mit sieben Jahren normalgewichtig, spielte es keine Rolle, ob sie irgendwann in ihrer Kindheit einmal einen erhöhten BMI hatten. Offensichtlich lohnt es sich also für die Verringerung des Asthmarisikos, das Gewicht bis zum Eintritt ins Schulalter zu normalisieren.

KK

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