Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Schlafrhythmus nicht von Geburt an da

Aktuelles

Schlafendes Baby mit Kuscheltier

In den ersten vier Wochen nach der Geburt schlafen Babys etwa 15 bis 16 Stunden pro Tag.
© Dalia Drulia - Fotolia

Do. 05. April 2012

Schlafrhythmus bei Babys entwickelt sich erst

In den ersten beiden Monaten nach der Geburt kann ein Kind in der Regel nicht mehr als zwei Stunden durchgehend wach bleiben. Der Tag-Nacht-Schlaf-Rhythmus beginnt sich erst im Alter von etwa vier Monaten abzuzeichnen.

"Ein Baby länger wach zu halten, lässt es deshalb auch nicht länger durchschlafen. Im Gegenteil: Der Säugling ist dann übermüdet und schläft schwerer ein. Der Tag-Nacht-Schlaf-Rhythmus beginnt sich erst im Alter von vier bis sechs Monaten langsam zu entwickeln und ist bei den meisten Kindern dann im Alter von einem Jahr ausgeprägt", weiß Dr. Monika Niehaus, Kinder- und Jugendärztin in Weimar sowie Pressesprecherin des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in Thüringen.

Anzeige

Säuglinge können in den ersten drei Lebensmonaten lange Wachzeiten auch noch nicht durch einen besonders tiefen Schlaf ausgleichen. In den ersten vier Wochen schläft das Baby etwa 15 bis 16 Stunden pro Tag. Die Phasen dauern jeweils zwischen zwei und vier Stunden. Die Kinder haben in diesem Alter eigentlich noch keinen Schlafrhythmus.

"Eltern sollten frühzeitig mit ihrem Kinder- und Jugendarzt darüber sprechen, wenn sie das Gefühl haben, dass ihr Kind unter einem gestörten Schlaf leidet. Denn diese Probleme können bis zu drei Jahren anhalten. Sie sollten auch über das Schlafverhalten beim 'Nickerchen' berichten und beobachten, ob ihr Kind eventuell 'schnarcht'", rät Dr. Niehaus.

Bei einem von 10 Kindern treten statistisch gesehen Schlafprobleme auf, wie Schwierigkeiten beim Einschlafen, schlechtes Durchschlafen, unruhiger Schlaf.

BVKJ

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Blutdruck-Messung beim Arzt oft verzerrt

Offenbar werden zu hohe Werte in der Arztpraxis nicht immer erkannt.

Diese 3 Sportarten verlängern das Leben

Einige Sportarten wirken sich positiver auf die Gesundheit aus als andere.

ASS: Risiken werden überschätzt

Der schützende Effekt des Wirkstoffs auf Krebs und Herzkrankheiten überwiegt.

Zu viel giftiges Blei in Modeschmuck

Verbraucherschützer haben Modeschmuck, Lebensmittel und Waschmittel unter die Lupe genommen.

Cannabis verringert die Hirndurchblutung

Forscher warnen, dass dies die Gefahr für Alzheimer erhöhen könnte.

Lebenserwartung bei Krebs ist gestiegen

Trotzdem ist Krebs nach wie vor die zweithäufigste Todesursache.

Frauen fürchten, dass die Pille dick macht

Viele verwenden stattdessen weniger sichere Methoden zur Verhütung.

Erst Depression, dann kranker Magen

Seelische und körperliche Erkrankungen treten häufig gemeinsam auf.

Warum Aspartam das Abnehmen erschwert

Der Süßstoff ist kalorienfrei, beeinflusst im Tierversuch aber den Stoffwechsel.

Reizdarmsyndrom wegen Gendefekt?

Forscher sind der Ursache für die Krankheit auf den Grund gegangen.

Rückenschmerz: Oft falsch behandelt

Röntgen-, CT- und MRT-Untersuchungen werden oft überbewertet.

Abgepackter Salat kann gefährlich sein

Salmonellen breiten sich in der Tüte rasend schnell aus.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen