Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Fitness schützt nicht vor Sportverletzungen

Aktuelles

Drei Volleyballerinnen springen am Netz hoch

Volleyballerinnen haben das größte Verletzungsrisiko, verglichen mit Basketballerinnen und Hockey-Spielerinnen.
© .shock - Fotolia

Di. 24. Juli 2012

Fitness schützt nicht vor Sportverletzungen

Sind körperlich fitte Sportler seltener von Verletzungen betroffen als untrainierte Teamkollegen? Nein, sagen Sportmediziner von der Universität in Alberta, Kanada. Einen viel größeren Einfluss haben das Geschlecht des Sportlers und die Sportart.

Anzeige

Demnach verletzen sich Frauen während einer Sportsaison zu einem früheren Zeitpunkt als Männer. Und Volleyballer verletzen sich eher als Basketballer oder Hockey-Spieler. So die Ergebnisse der kanadischen Studie, die im Fachjournal "Sports Medicine, Arthroscopy, Rehabilitation, Therapy & Technology" veröffentlicht wurde.

Die Wissenschaftler hatten sechs Universitätsmannschaften eine Saison lang untersucht. Zu Beginn der Saison stuften sie die körperliche Fitness der Sportler anhand verschiedener Übungen ein. Dazu zählten unter anderem senkrechte Sprünge nach oben aus dem Stand, Spurts, Liegestütze und Sit-Ups. Während der laufenden Saison maßen die Forscher dann die Trainingszeit als auch die Einsatzdauer in offiziellen Spielen der einzelnen Athleten. Zudem notierten sie Verletzungen.

Innerhalb einer Saison verletzten sich mehr als zwei Drittel aller Sportler. Die häufigsten Leiden waren Muskelzerrungen und Bänderdehnungen in Beinen und Füßen. Einen Zusammenhang zur Fitness zu Saisonbeginn konnten die Sportmediziner nicht erkennen. Mit einer Ausnahme: Athleten, die zu Saisonbeginn eine schwache Fitness des oberen Rumpfes hatten, verletzten sich häufiger als trainierte Teamkollegen - kurioserweise im unteren Körperbereich.

FH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Bluttest zeigt, ob Antidepressiva wirken

Die Wirksamkeit kann so schon vor einer womöglich wirklosen Therapie abgeklärt werden.

Studie: Deutsche vertrauen Apothekern

85 Prozent der Befragten haben ein "sehr hohes" oder "ziemlich hohes" Vertrauen.

Limo begünstigt Nierensteine

Getränke mit Zuckerzusatz steigern das Risiko für Steinleiden.

Frauen: Immunsystem altert langsamer

Unterschiede in der Immunabwehr könnten erklären, warum Frauen länger leben als Männer.

50% der Senioren mit chronischem Schmerz

Bei fast drei Viertel der Schmerzgeplagten sind mehrere Stellen am Körper betroffen.

Tamoxifen kann vor Brustkrebs schützen

Nach der Therapie hält der Schutzeffekt auch noch die folgenden fünf Jahre an.

Bio-Reaktor für Typ-1-Diabetiker

Neuartige Kapsel soll implantiert werden und Insulin produzieren.

Hypnose fördert die Heilung nach einer OP

Die Wundheilung war besser und die Patienten hatten weniger Schmerzen.

Kürzere Bestrahlung nach Brustkrebs-OP

Die Therapie kann von acht auf etwa fünf Wochen Dauer verkürzt werden.

Schlafstörung erhöht Prostatakrebs-Risiko

Schlafprobleme scheinen das Risiko für die Tumorerkrankung fast zu verdoppeln.

Zahnbürste nach Infekt wegwerfen?

US-Forscher begründen, warum das nicht unbedingt nötig ist.

Mandel-Entfernung nicht immer nötig

Die OP wird heutzutage wissenschaftlich wesentlich strenger beurteilt.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen