Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Fettarme Diät lindert Hitzewallungen

Aktuelles

Zwei Frauen schauen in eine Wanderkarte.

Frauen, die aktiv sind und sich gesund ernähren, spüren weniger Wechseljahrsbeschwerden.
© Christoph Hähnel - Fotolia

Do. 12. Juli 2012

Wechseljahre: Fettarme Diät lindert Hitzewallungen

Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Niedergeschlagenheit: Solche Probleme kennen viele Frauen in den Wechseljahren. In einer groß angelegten Studie fanden Wissenschaftler heraus, dass eine fettarme Diät einige dieser Beschwerden bessert.

Anzeige

Insgesamt nahmen 17.473 Frauen, die sich keiner Hormontherapie unterzogen, an der Studie teil. Sie testeten eine Diät mit wenig Fett, dafür viel Vollkorn-Getreide, Obst und Gemüse. Diejenigen Studienteilnehmerinnen, die im Verlauf zehn Kilo und mehr oder mindestens zehn Prozent ihres Körpergewichts verloren, litten weniger oder gar nicht mehr an den typischen Wechseljahrs-Symptomen wie Hitzewallungen oder nächtlichen Schweißausbrüchen.

Gründe für die Probleme nach der Menopause sind sinkende oder schwankende Spiegel der weiblichen Geschlechtshormone. Zusätzlich neigt der Mensch dazu, mit zunehmendem Alter auch an Gewicht zuzulegen. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass diese überschüssigen Fettpölsterchen wie eine Isolationsschicht wirken. Sie hindern den Körper daran, entstandene Hitze loszuwerden. Deswegen kann Gewichtsverlust, vor allem wenn dabei Körperfett abgebaut wird, helfen, die überschüssige Wärme besser abzugeben und die Wechseljahre erträglicher zu machen.

Fw

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Diese 3 Sportarten verlängern das Leben

Einige Sportarten wirken sich positiver auf die Gesundheit aus als andere.

ASS: Risiken werden überschätzt

Der schützende Effekt des Wirkstoffs auf Krebs und Herzkrankheiten überwiegt.

Zu viel giftiges Blei in Modeschmuck

Verbraucherschützer haben Modeschmuck, Lebensmittel und Waschmittel unter die Lupe genommen.

Cannabis verringert die Hirndurchblutung

Forscher warnen, dass dies die Gefahr für Alzheimer erhöhen könnte.

Lebenserwartung bei Krebs ist gestiegen

Trotzdem ist Krebs nach wie vor die zweithäufigste Todesursache.

Frauen fürchten, dass die Pille dick macht

Viele verwenden stattdessen weniger sichere Methoden zur Verhütung.

Erst Depression, dann kranker Magen

Seelische und körperliche Erkrankungen treten häufig gemeinsam auf.

Warum Aspartam das Abnehmen erschwert

Der Süßstoff ist kalorienfrei, beeinflusst im Tierversuch aber den Stoffwechsel.

Reizdarmsyndrom wegen Gendefekt?

Forscher sind der Ursache für die Krankheit auf den Grund gegangen.

Rückenschmerz: Oft falsch behandelt

Röntgen-, CT- und MRT-Untersuchungen werden oft überbewertet.

Abgepackter Salat kann gefährlich sein

Salmonellen breiten sich in der Tüte rasend schnell aus.

Drogen: Cannabis hilft beim Ausstieg

Marihuana könnte Menschen helfen, von Alkohol und Opioiden loszukommen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen