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Migräne-Patienten brauchen nicht zu befürchten, dass durch die Kopfschmerzen ihr Gedächtnis leidet.
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Mo. 13. August 2012
Gute Nachricht für Migräne-Patienten: Die Erkrankung beeinträchtigt das Gedächtnis nicht. US-amerikanische Forscher haben das in einer großen Studie nachweisen können und veröffentlichten die Ergebnisse online im British Medical Journal.
Frühere Studien wiesen darauf hin, dass Migräne unter anderem mit einem höheren Risiko für Schlaganfall verbunden ist. Der Verdacht lag nahe, dass weitere Hirnprobleme wie Demenz bei Migräne-Patienten häufiger auftreten, doch die Hauptautorin der Studie, Pamela Rist vom Brigham and Women's Hospital, Boston, gibt Entwarnung. "Die älteren Studien waren zu klein, um solche Rückschlüsse zuzulassen. Unsere Studie ist so groß, dass wir ein Nachlassen des Gedächtnisses durch Migräne für unwahrscheinlich halten."
Die Wissenschaftler hatten Daten von fast 40.000 Frauen, die 45 Jahre und älter waren, ausgewertet. Die Frauen hatten an bis zu drei Gedächtnistests jeweils im Abstand von zwei Jahren teilgenommen. Am Ende war klar, dass das Gedächtnis von Migränikerinnen nicht stärker nachließ als bei Teilnehmerinnen ohne Migräne.
RF
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