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Zwei ältere Frauen meditieren im Park

Dank meditativer Übungen im Hier und Jetzt sein - so lässt sich Einsamkeit vertreiben.
© pressmaster - Fotolia

Do. 16. August 2012

Mit Achtsamkeit gegen Einsamkeit

Der Partner ist verstorben, die Kinder in alle Winde verstreut: Viele ältere Menschen verbringen ihre letzten Jahre einsam. Doch bedeutet Einsamkeit mehr als ein stilles Haus und fehlende Gesellschaft. Mit der Zeit kann sie sich auf die Psyche, und sogar auf die Gesundheit auswirken. Einfache Meditations-Übungen können hier helfen.

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Ein zwei Monate dauerndes Achtsamkeitstraining kann älteren Menschen helfen, sich weniger einsam zu fühlen, wie Forscher aus den USA berichten. Die Stressbewältigung durch Achtsamkeit basiert darauf, dass man die Aufmerksamkeit auf die Gegenwart richtet, und sich in Gedanken nicht in Erinnerungen an Vergangenes, Zukunftsplanungen oder Grübeleien verstrickt. Für die Studie erlernten die Teilnehmer einmal pro Woche in einem zweistündigen Kurs Achtsamkeitstechniken, zu denen unter anderem bewusstes Wahrnehmen und Atemtechniken gehören. Zu Hause wurden die erlernten Meditations-Übungen täglich eine halbe Stunde durchgeführt.

Ein weiteres Ergebnis der in Zeitschrift Journal of Brain, Behavior and Immunity online veröffentlichten Studie: Achtsamkeitsübungen können die Aktivität von Genen und die Menge an bestimmten Eiweißstoffen reduzieren, die bei entzündlichen Reaktionen und der Entstehung von Herzkrankheiten eine Rolle spielen. Damit wirkt sich die veränderte Art der Wahrnehmung auch auf körperliche Gesundheit aus.

hh

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