Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Penis-Risikofaktor Reißverschluss

Aktuelles

Großaufnahme eines Jeans-Reißverschlusses

Achtung Reißverschluss! Männer verletzen sich daran häufig.
© xy - Fotolia

Sa. 23. März 2013

Penis-Verletzungen: Risikofaktor Reißverschluss

Autsch: Reißverschlüsse an Hosen sind einer aktuellen Studie zufolge der häufigste Grund für Verletzungen des Penis. Jedes Jahr suchen deswegen etwa 2.000 US-amerikanische Jungen und Männer die Notaufnahme auf. Das berichten Herman Singh Bagga und seine Kollegen von der University of California in San Francisco in der Fachzeitschrift der britischen Urologen "BJU international".

Anzeige

Für ihre Untersuchung hatten die Wissenschaftler Daten von 100 repräsentativen Kliniken in den USA ausgewertet. Demnach wurden von 2002 bis 2010 insgesamt 2.695 Penisverletzungen behandelt, von denen 523 (21,6 Prozent) auf Reißverschlüsse zurückgingen. Anhand dieser Daten rechneten die Mediziner die tatsächliche Zahl der Fälle für das gesamte Land hoch: In dem genannten 9-Jahres-Zeitraum seien mehr als 17.600 Männer wegen Reisverschluss-Verletzungen am Genital behandelt worden. Meist war ausschließlich der Penis eingeklemmt, und eine ambulante Behandlung reichte aus. In zwei Fällen musste das Genital operativ befreit werden.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren waren in mehr als der Hälfte der Fälle betroffen. Bei ihnen stellten die Reißverschlüsse jedoch nur den zweithäufigsten Grund für Penisverletzungen dar. Am häufigsten waren Quetschungen durch herunterknallende Toilettendeckel beim Urinieren. Um Reißverschlussverletzungen bei Kindern zu vermeiden, raten die Autoren, Hosen mit elastischem Bund zu bevorzugen, bis die Kinder mit Reißverschlüssen sorgfältig umgehen können. Insgesamt sollten Männer beim Schließen des Reißverschlusses "einfach gut aufpassen".

ch/PZ/RF

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Ängstlich durch fettes Essen?

Britische Forscher finden Verhaltensänderungen bei fett ernährten Mäusen.

Hohe Impfquote lässt Kindstodrate sinken

Je höher die Impfquoten liegen, desto weniger Fälle von plötzlichem Kindstod gibt es.

Ist Alzheimer eine Kreislauf-Erkrankung?

Eine neue Theorie erklärt auf ungewöhnliche Weise, wie Demenz entsteht.

Milch könnte das Gehirn fit halten

Regelmäßige Milchtrinker weisen höhere Spiegel des "Zellschützers" Glutathion auf.

Nicht zu viele Mathe-Hausaufgaben machen

Mehr als eine Stunde am Tag ist zu viel, haben spanische Wissenschaftler herausgefunden.

Nickerchen für ein besseres Gedächtnis

Der sogenannte Power Nap hat tatsächlich messbaren Erfolg.

Forscher finden zwei Arten von Depressionen

Je nachdem, welcher Botenstoff fehlt, zeigen sich unterschiedliche Symptome.

Urintest spürt Nierenkrebs auf

Der Test bestimmt zwei Eiweißstoffe, die nur bei dieser Erkrankung zu finden sind.

Klüger und reicher dank Muttermilch

Stillen schafft beste Voraussetzungen für Babys Erfolg im weiteren Leben.

Herzkrankheit: Bypass besser als Stent?

Ein Vergleich der Therapien bei Koronarer Herzkrankheit deutet das an.

Tablet-PCs belasten Nackenmuskeln

Verspannungen und Schmerzen sind mögliche Folgen.

Frauen: Mehr Schlaf bringt mehr Sex

Schon eine zusätzliche Stunde Schlaf macht am nächsten Tag deutlich mehr "Appetit".

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen