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Zwei fitte Seniorinnnen beim Joggen im Park

Regelmäßige Bewegung tut doppelt gut: So hilft sie nicht nur dem Herzen, sondern scheint auch das Krebs-Risiko zu senken.
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Di. 19. März 2013

Was gut fürs Herz ist, schützt auch vor Krebs

Wer einen herzgesunden Lebensstil pflegt, reduziert damit auch sein Risiko, an Krebs zu erkranken. Dies berichten US-amerikanische Wissenschaftler in der medizinischen Fachzeitschrift Circulation.

Den Forschern zufolge sinke das Krebs-Risiko unterschiedlich stark, je nachdem an wie viele der sieben Empfehlungen für eine herzgesunde Lebensweise der American Heart Organisation man sich halte. Diese sind:

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  1. regelmäßige Bewegung
  2. ein gesundes Körpergewicht halten
  3. sich gesund ernähren
  4. auf einen Cholesterinspiegel im normalen Bereich achten
  5. nicht rauchen
  6. den Blutdruck niedrig halten
  7. den Blutzuckerspiegel regulieren

Wer sechs der sieben Gesundheitsfaktoren erfülle, reduziere damit sein Krebs-Risiko um gut 50 Prozent gegenüber Personen, die keinen dieser Ratschläge beherzigten. Auf wen immerhin vier der Faktoren zuträfen, habe ein um ein Drittel geringeres Krebs-Risiko, bei ein oder zwei erfüllten Faktoren liege es immerhin noch um etwa 20 Prozent niedriger, berichten die Forscher. Der Rauchverzicht ist dabei ein besonders gewichtiger Faktor. Wer ihn nicht erfülle und weiter qualme, dabei aber fünf oder sechs der anderen Punkte einhalte, reduziere sein Krebsrisiko "nur" um ein Viertel gegenüber jenen, die keinen der Punkte einhielten.

Für die Studie waren im Jahr 1987 von über 13.000 Studienteilnehmern Angaben zum Lebensstil gesammelt worden. Zwanzig Jahre später hatten die Forscher diese Daten mit dem Krebsregister und Krankenhausaufnahmen verglichen. Knapp 3.000 Teilnehmer waren in dieser Zeit an Krebs gestorben, vor allem Lungen-, Darm-, Prostata- und Brustkrebs.

HH

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