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Drei hoch schwangere Frauen sitzen nebeneinander auf einer Couch und begutachten den Bauch der in der Mitte Sitzenden

Einen erwarteten Geburtstermin kann man zwar errechnen. Wann es dann aber tatsächlich so weit ist, lässt sich schwer vorhersagen, da die natürliche Dauer von Schwangerschaften stärker schwankt als gedacht.
© Igor Mojzes - Fotolia

Mi. 07. August 2013

Schwangerschaftsdauer schwankt mehr als gedacht

Die natürliche Dauer von Schwangerschaften ist offenbar unterschiedlicher als bisher angenommen. So könne die Zeitspanne um bis zu fünf Wochen variieren, berichten US-Forscher online in der Fachzeitschrift Human Reproduction.

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Den Wissenschaftlern ist es gelungen, den Termin des Eisprungs und den Zeitpunkt, wann sich der Embryo in der Gebärmutter festsetzt, durch Hormonveränderungen, die mit beiden Vorgängen einhergehen, genau zu bestimmen. Zusätzlich verfolgten sie den Schwangerschaftsverlauf bis zur Geburt. Mit diesen Informationen war es ihnen möglich, die Länge von 125 Schwangerschaften exakt zu berechnen.

Ihr Ergebnis: "Die durchschnittliche Dauer vom Eisprung bis zur Geburt dauert 268 Tage, das sind 38 Wochen und zwei Tage", sagt Dr. Anne Marie Jukic, eine der Autoren. Selbst nach dem Ausschluss von sechs Frühgeburten habe die Dauer der Schwangerschaften noch um bis zu 37 Tage, also etwa fünf Wochen, variiert, so Jukic. Ärzte sollten dies bedenken, wenn es darum gehe zu entscheiden, ob bei einer Schwangerschaft eingegriffen werden solle, lautet ihr Rat.

Normalerweise wird der Zeitpunkt einer Geburt errechnet, indem zum Tag der letzten Regelblutung 280 Tage hinzugerechnet werden. Allerdings bekommen nur vier Prozent aller Frauen ihr Baby tatsächlich exakt nach diesen 280 Tagen. Bei lediglich 70 Prozent der Schwangeren liegt die Entbindung in einem Zeitrahmen von zehn Tagen um den errechneten Termin herum, selbst dann wenn die Berechnung anhand von Ultraschallbildern stattfand.

HH

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