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Frau beißt in Hamburger.

Der Verzehr von Rind-, Schweine- oder Lammfleisch ist mit gesundheitlichen Risiken verbunden.
© Uwe Grötzner - Fotolia

Mi. 11. Juni 2014

Rotes Fleisch steigert das Risiko für Brustkrebs

Essen junge Frauen größere Mengen an rotem Fleisch, wie Schwein, Rind oder Lamm, kann sich dadurch ihr Brustkrebsrisiko erhöhen. Zu dieser Einschätzung kommt ein Team US-amerikanischer Forscher anhand eines statistischen Modells.

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Die Forscher kamen in ihrer Studie zu dem Ergebnis, dass die Gefahr, innerhalb von 20 Jahren an Brustkrebs zu erkranken, für die Frauen schrittweise zunahm, je mehr rotes Fleisch sie verzehrten. Mit Hilfe eines statistischen Modells errechneten die Wissenschaftler, dass der Verzehr von sehr viel rotem Fleisch das Brustkrebsrisiko um 22 Prozent zu erhöhen scheint. Jedes zusätzliche Fleischgericht pro Tag ließe demnach die Krebsgefahr um 13 Prozent ansteigen. Im Gegensatz dazu hatten Frauen, die mehr Geflügel aßen, ein geringeres Brustkrebsrisiko. Anhand des statistischen Modells kamen die Wissenschaftler zu der Einschätzung, dass es das Brustkrebsrisiko um mindestens 17 Prozent senken würde, wenn täglich eine Mahlzeit mit rotem Fleisch durch ein Geflügelgericht ersetzt würde. Wäre eine Kombination von Hülsenfrüchten, Nüssen, Geflügel und Fisch die gewählte Alternative, würde das Risiko um 14 Prozent sinken, berichten die Forscher online in der Fachzeitschrift British Medical Journal (BMJ).

Sie hatten die Daten von über 88.000 US-Amerikanerinnen zwischen 25 und 45 Jahren analysiert, um herauszufinden, ob die Herkunft der Eiweißstoffe, die junge Frauen verzehren, einen Einfluss auf die Entstehung von Brustkrebs hat. Die Frauen hatten im Rahmen der Nurses‘ Heath Study II unter anderem beantwortet, wie oft sie rotes Fleisch, darunter auch verarbeitete Produkte wie Wurst, Schinken oder Würstchen, Geflügel wie Huhn oder Pute, Fisch, Hülsenfrüchte oder Nüsse aßen. Innerhalb von 20 Jahren erkrankten 2.830 Studienteilnehmerinnen an Brustkrebs.

HH

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