Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Kaffee-Trinker leben länger

Aktuelles

Frontalfoto: junger Mann in den 20ern, grünes Poloshirt, Kaffeetasse in der rechten Hand, freundlich lächelnd

Kaffee ist gesund. Am besten sind drei bis vier Tassen pro Tag.
© Model colourbox.de/Peter Beier Lorenzen

Sa. 14. März 2015

Kaffee-Trinker leben länger

Kaffee gehört für viele Menschen zum Tagesablauf einfach dazu: Morgens um in die Gänge zu kommen, vormittags bei der Arbeit oder nachmittags während einer gemütlichen Runde mit Freunden. Galt Kaffeetrinken früher noch als ungesundes Laster, deuten heute viele Studien in eine ganz andere Richtung. So auch eine aktuelle Arbeit aus Japan.

Anzeige

Wissenschaftler aus Tokio und Osaka konnten dem Bohnengetränk einmal mehr einen gesundheitlichen Nutzen attestieren. Wie sie in der Fachzeitschrift The American Journal of Clinical Nutrition berichten, verringerte sich in ihrer Studie bei Kaffee-Trinkern die Gefahr, früher zu sterben. Bei einem genaueren Blick auf die Todesursachen zeigte sich, dass regelmäßiger Kaffee-Genuss vor allem das Risiko senkte, an einer der drei Haupt-Todesursachen in Japan zu sterben. Dies sind Herzkrankheiten, Erkrankungen der Hirngefäße und Atemwegserkrankungen.

Doch wieviel Kaffee muss man trinken, damit man davon profitiert? Die aktuelle Studie zeigt: Je mehr Kaffee die Teilnehmer tranken, umso geringer war ihr Risiko, im Studienzeitraum generell oder an einer der drei "großen" Krankheiten zu versterben. Diese Tendenz galt bis zu einer Menge von drei bis vier Tassen pro Tag. Bei jenen, die mehr tranken, war das Risiko wieder höher, wenngleich noch immer niedriger als bei Teilnehmern, die keinen Kaffee tranken.

Die Wissenschaftler hatten über 90.000 japanische Männer und Frauen im Alter zwischen 40 und 69 Jahren über durchschnittlich 18,7 Jahre hinweg verfolgt und deren Kaffee-Trink-Gewohnheiten festgehalten. Fast 13.000 Teilnehmer waren im Studienzeitraum verstorben, unter anderem an Krebs, Herzkrankheiten, Hirngefäßerkrankungen, Atemwegserkrankungen oder Verletzungen.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Kranke Leber bleibt oft unentdeckt

Häufig fehlen spezifische Warnzeichen, die auf eine erkrankte Leber hindeuten.

Prostatakrebs: Ist eine Biopsie ausreichend?

Für die Wahl der richtigen Therapie ist eine einzelne Biopsie womöglich nicht genug.

Angst vor öffentlichen WCs keine Seltenheit

Vielen Menschen ist es sehr unangenehm, in Gegenwart anderer auf die Toilette zu gehen.

Ist Einsamkeit eine Frage der Gene?

Dies könnte erklären, warum sich einige Menschen eher einsam fühlen als andere.

Erdbeer-Aroma macht E-Zigarette giftiger

Bestimmte Geschmacksrichtungen sind für die Bronchien besonders schädlich.

Bier verändert die Wahrnehmung

Eine Studie zeigt, wie Alkohol das Verhältnis zu unseren Mitmenschen beeinflusst.

Hörverlust: Häufiger als gedacht?

Frühe Schäden der Ohren lassen sich mit Hörtests oft nicht feststellen.

Die meisten Menschen sind neidisch

Einer Studie aus Spanien zufolge gibt es vier grundlegende Persönlichkeitstypen.

Sonnencreme: Nur ein hoher LSF schützt

Das Krebsrisiko ohne Sonnencreme kann in manchen Fällen geringer sein als mit Sonnencreme.

Stress senkt die Chance auf ein Kind

Neue Studie bestätigt, was schon lange vermutet wurde.

Vorsicht vor "aponet-shop"!

Identitätsdiebstahl: Eine Website macht illegale Geschäfte unter falscher Flagge.

Wie Antidepressiva besser wirken

Die Schlafdauer zu Beginn der Therapie scheint dabei eine Rolle zu spielen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen