Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Geburtstag bestimmt über die Gesundheit

Aktuelles

Sommer: Geburtstagsfeier draußen: 2 fröhliche Seniorenpaare feiern mit Geburtstagskuchen und Rotwein, stoßen gerade an mit Geburtstagskind

Wer im Mai geboren wurde, hat laut einer Studie das geringste Risiko, einige Krankheiten zu bekommen.
© Robert Kneschke - Fotolia

Mi. 10. Juni 2015

Geburtsmonat bestimmt das Risiko für 55 Krankheiten

Manche Menschen scheinen für bestimmte Krankheiten anfälliger zu sein als andere. Das kann unter anderem mit dem Geburtsmonat zusammenhängen. US-Forscher haben herausgefunden, dass der Monat der Geburt bei 55 Krankheiten eine Rolle spielt.

Anzeige

Mit einem neu entwickelten Berechnungsmodell konnten die Forscher der Columbia University einige Verbindungen bestätigen, die schon bekannt waren. Zudem fanden sie neue Zusammenhänge, darunter zu verschiedenen Herzerkrankungen. Danach haben zum Beispiel März-Geborene ein höheres Risiko für Vorhofflimmern, eine Herzschwäche oder einen Herzklappenfehler. Einer von 40 Fällen von Vorhofflimmern könne demnach mit saisonalen Einflüssen einer Geburt im März zusammenhängen, berichten die Forscher im Journal of American Medical Informatics Association.

Ein Zusammenhang, den schon frühere Studien belegen konnten, war der zwischen Asthma und dem Geburtsmonat. So war das Asthma-Risiko für Personen, die im Juli oder Oktober in New York das Licht der Welt erblickt hatten, am größten. In einer früheren dänischen Studie habe das größte Risiko in den Monaten Mai und August gelegen. In diesen Monaten sei der Einfluss des Sonnenlichts mit dem in New York in den Monaten Juli und Oktober vergleichbar, so die Forscher. Ebenfalls bestätigen konnten die Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen der Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und dem Geburtsmonat November.

Insgesamt deute die Studie darauf hin, dass Mai-Geborene das geringste Krankheitsrisiko haben, Oktober-Geborene dagegen das höchste, so die Forscher. Ein Grund zur Sorge sei dies aber nicht. Das Risiko sei verglichen mit anderen Faktoren wie Ernährung und Bewegung relativ klein, so Dr. Nicholas Tatonetti, Senior-Autor der Studie. Die Forscher hatten das Auftreten von 1.688 verschiedenen Krankheiten mit den Geburtsmonaten von 1,7 Millionen New Yorkern verglichen. Bei 1.600 Krankheiten ließ sich ein Zusammenhang ausschließen.

HH

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen