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Langes Fernsehen erhöht das Risiko einer Lungenembolie.

Bewegungsmangel gilt als einer der größten Risikofaktoren für eine Lungenembolie.
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Di. 01. September 2015

Langes Fernsehen erhöht das Risiko einer Lungenembolie

Wer täglich fünf Stunden und mehr vor dem Fernseher verbringt, hat ein deutlich höheres Risiko, eine tödliche Lungenembolie zu entwickeln. Das gilt vor allem für junge Menschen, berichten japanische Forscher in einer neuen Studie.

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Wer jeden Tag fünf anstatt weniger als zweieinhalb Stunden vor dem Fernseher sitzt, verdoppelt damit sein Risiko, eine Lungenembolie zu bekommen. Das berichtet die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie über eine neue japanische Studie, die beim Kongress der Europäischen Kardiologischen Gesellschaft (ESC) in London präsentiert wurde. In der Altersgruppe unter 60 Jahren war der Unterschied noch deutlicher ausgeprägt, so Studienau-tor Dr. Toru Shirakawa von der Universität Osaka. "In dieser Altersgruppe war das Risiko für eine tödliche Lungenembolie bei Menschen mit mehr als fünfstündigem Fernsehkonsum sogar um das Sechsfache höher als bei Personen, die unter zweieinhalb Stunden fernsehen."

Die ruhiggestellten Beine könnten, ebenso wie beim erhöhten Embolie-Risiko auf Langstreckenflügen, dieses Ergebnis zumindest teilweise erklären, so der Experte. Zur Vorbeugung empfiehlt er daher bei langem Fernsehen ähnliche Maßnahmen wie gegen die sogenannte Reise-Thrombose – also regelmäßig aufzustehen und herumzugehen und ausreichend Wasser zu trinken. "Die wichtigste Botschaft, die wir aus dieser neuen Studie mitnehmen sollten: Ob Fernsehen, lange Zeit vor dem Computer oder im Auto oder Flugzeug: Langes Sitzen und die Aufnahme von zu wenig Flüssigkeit kann hinsichtlich einer möglichen Embolie gefährlich sein. Dafür sollten wir das Bewusstsein in der Öffentlichkeit schärfen", kommentierte der Pressesprecher der DGK, Prof. Eckart Fleck.

NK

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