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Bewegung schützt vor Alzheimer.

Rasen mähen, Hecken schneiden, Blumen gießen: Gartenarbeit macht nicht nur Spaß, sondern ist auch gut für das tägliche Bewegungs-Konto.
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Fr. 11. März 2016

Alzheimer: Jede Art von Bewegung schützt das Gehirn

Die Alzheimer-Krankheit ist nicht heilbar. Man kann nur versuchen, ihr vorzubeugen. Eine aktuelle Studie aus den USA deutet darauf hin, dass sich so gut wie jede Form von körperlicher Aktivität positiv auf die Gehirnstruktur und das Alzheimer-Risiko auswirkt.

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Gartenarbeit, Wandern, Tanzen oder Radfahren: Körperliche Aktivitäten haben positive Auswirkungen auf das Gehirn. Bei Studienteilnehmern, deren Gehirnstruktur von mehr körperlicher Aktivität profitierte, halbierte sich das Alzheimer-Risiko. Das berichten Wissenschaftler der University of California, Los Angeles, und der University of Pittsburgh in der Fachzeitschrift Journal of Alzheimer's Disease. Und auch bei einem Viertel der Teilnehmer, bei denen bereits leichte kognitive Störungen im Zuge von Alzheimer auftraten, war mehr Bewegung für das Gehirnvolumen gut.

Da es derzeit kein Wundermittel gebe, mit dem sich Alzheimer heilen lasse, müsse der Fokus auf der Prävention liegen, sagt der leitende Studienautor Dr. Cyrus A. Raji. Einer der wichtigsten Ansätze in der Alzheimer-Forschung beschäftigt sich daher damit, wie ein veränderter Lebensstil das Alzheimer-Risiko senken kann. Die Forscher hatten 876 Studienteilnehmer über 30 Jahre hinweg beobachtet und in regelmäßigen Abständen ihr Gedächtnis getestet sowie Fragen zur körperlichen Aktivität gestellt. Mit Hilfe von Gehirns-Scans maßen die Forscher das Volumen der Gehirnstrukturen, die mit dem Gedächtnis und der Alzheimer-Krankheit in Verbindung gebracht werden, wie etwa dem Hippocampus.

HH

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