Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Dreckige Luft - mehr Frühgeburten

Aktuelles

Schwangere Frau in der Stadt

In Ballungsgebieten mit erhöhter Luftverschmutzung haben Schwangere ein größeres Risiko für Frühgeburten.
© SVLuma - Fotolia

Sa. 08. Oktober 2011

Luftverschmutzung fördert Frühgeburten

Schlechte Luft gefährdet werdende Mütter. Das ist das Ergebnis einer amerikanischen Studie die im Online-Journal Environmental Health erschienen ist. Demnach kommt es bei starker Luftverschmutzung zu einem Anstieg der Frühgeburtenrate um bis zu 30 Prozent.

Anzeige

Über 22 Monate erfassten die Forscher die Geburtsdaten von 100.000 Kindern im Großraum Los Angeles, USA, und die Ergebnisse von Messstationen, die Luftverunreinigungen registrieren. Insgesamt kam es mit steigender Luftverschmutzung zu einem Anstieg der Frühgeburtenrate. Dabei hing das Risiko von der Art der Luftverunreinigung ab. War die Luft mit sogenannten polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen verunreinigt, stieg die Rate um bis zu 30 Prozent. Benzol und Feinstaub aus Dieselmotoren führte zu einem 10-prozentigen Anstieg, wogegen Feinstaub mit der Chemikalie Ammoniumnitrat das Risiko für Frühgeburten um 21 Prozent erhöhte.

Um diese negativen Auswirkungen der Luftverschmutzung zu vermeiden, ist es wichtig, zu wissen, wann und wo sie besonders stark ist. Auch das konnten die Wissenschaftler in ihrer Studie zeigen: Die Konzentration der Luftschadstoffe variiert mit der Jahreszeit und der Umgebung. Im Winter ist sie höher als im Sommer, in küstennahen Gebieten niedriger als im Inland.

KK

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Blutdruck-Messung beim Arzt oft verzerrt

Offenbar werden zu hohe Werte in der Arztpraxis nicht immer erkannt.

Diese 3 Sportarten verlängern das Leben

Einige Sportarten wirken sich positiver auf die Gesundheit aus als andere.

ASS: Risiken werden überschätzt

Der schützende Effekt des Wirkstoffs auf Krebs und Herzkrankheiten überwiegt.

Zu viel giftiges Blei in Modeschmuck

Verbraucherschützer haben Modeschmuck, Lebensmittel und Waschmittel unter die Lupe genommen.

Cannabis verringert die Hirndurchblutung

Forscher warnen, dass dies die Gefahr für Alzheimer erhöhen könnte.

Lebenserwartung bei Krebs ist gestiegen

Trotzdem ist Krebs nach wie vor die zweithäufigste Todesursache.

Frauen fürchten, dass die Pille dick macht

Viele verwenden stattdessen weniger sichere Methoden zur Verhütung.

Erst Depression, dann kranker Magen

Seelische und körperliche Erkrankungen treten häufig gemeinsam auf.

Warum Aspartam das Abnehmen erschwert

Der Süßstoff ist kalorienfrei, beeinflusst im Tierversuch aber den Stoffwechsel.

Reizdarmsyndrom wegen Gendefekt?

Forscher sind der Ursache für die Krankheit auf den Grund gegangen.

Rückenschmerz: Oft falsch behandelt

Röntgen-, CT- und MRT-Untersuchungen werden oft überbewertet.

Abgepackter Salat kann gefährlich sein

Salmonellen breiten sich in der Tüte rasend schnell aus.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen