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Vorsicht. Ausgedehnte Sonnenbäder begünstigen die Entstehung des besonders aggressiven, Schwarzen Hautkrebses.
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Fr. 24. Februar 2012
Ein neu zugelassenes Hautkrebsmedikament kann die Überlebensrate bei metastasierendem Hautkrebs nahezu verdoppeln. Das ist das Ergebnis einer ersten Studie, die amerikanische und australische Wissenschaftler an 132 Patienten durchgeführt haben.
Der Wirkstoff Vemurafenib wurde im August 2011 von der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA zur Behandlung des metastasierenden Hautkrebses zugelassen. Er blockiert ein bestimmtes Eiweiß, das wegen einer Veränderung des Erbguts in Krebszellen vermehrt gebildet wird. Bei fast 50 Prozent der Patienten mit bösartigem Hautkrebs liegt diese Veränderung des Erbguts vor.
Die Wirkung von Vemurafenib haben nun Wissenschaftler des UCLA's Jonsson Comprehensive Cancer Center in Los Angeles in den USA in Zusammenarbeit mit australischen Krebsexperten an 132 Patienten über ein Jahr genauer untersucht. Die Patienten litten an einem bösartigen Hautkrebs, der bereits in andere Organe gestreut hat. Normalerweise gilt diese Form des Hautkrebses als kaum behandelbar, nur etwa 10 Prozent der Patienten sprechen überhaupt auf eine Therapie an.
Die Überlebensrate liegt im Durchschnitt bei nur neun Monaten. Unter der Therapie mit dem neuen Wirkstoff konnte die Überlebenszeit im Durchschnitt auf fast 16 Monate gesteigert werden. Der Tumor war bei jedem zweiten Patienten um fast 30 Prozent geschrumpft. 30 Prozent der Patienten zeigten eine etwas geringere Abnahme der Tumorgröße, aber nur bei 14 Prozent schlug der Wirkstoff gar nicht an.
Für die Wissenschaftler ist der neue Wirkstoff ein Durchbruch in der Therapie des bösartigen Hautkrebses. Allerdings besteht die Gefahr, dass der Tumor resistent wird, also irgendwann auf das Medikament nicht mehr reagiert. Die weitere Forschung konzentriert sich daher vor allem darauf, die Mechanismen dieser Resistenzentwicklung zu entschlüsseln und Wirkstoffe zu finden, die sie unterbinden.
KK
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