Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Diabetes durch schnelles Essen

Aktuelles

Mann verschlingt Riesen-Sandwich

Sieht lecker aus, sollte aber in aller Ruhe verzehrt werden.
© Foxy_A - Fotolia

Di. 08. Mai 2012

Diabetes durch schnelles Essen

Wer seine Mahlzeiten in Windeseile herunterschlingt, hat ein stark erhöhtes Risiko, zuckerkrank zu werden. Zu diesem Schluss kamen litauische Wissenschaftler, die ihre Arbeit auf einem Kongress in Florenz vorstellten.

Anzeige

Schnell-Esser erkranken den Forschern zufolge mehr als doppelt so häufig an Typ-2-Diabetes wie Menschen, die sich Zeit fürs Essen nehmen. Die Forscher hatten die Ess-Geschwindigkeit von rund 700 Menschen mit und ohne Diabetes unter die Lupe genommen. Dabei zeigte sich, dass ein schnelles Tempo bei den Mahlzeiten häufig mit einem höheren Body-Mass-Index und einer geringeren Bildung Hand in Hand geht.

"Typ-2-Diabetes ist eine Erkrankung, die weltweit immer mehr zunimmt", sagte die Leiterin der Studie Lina Radzeviciene. Das Risiko, daran zu erkranken, hänge vom Erbgut, aber auch von Umwelteinflüssen ab, so die Forscherin. Letztere können wir selbst beeinflussen, wenn wir sie kennen. Deshalb wollen die Wissenschaftler künftig untersuchen, inwieweit bestimmte Nahrungsmittel, Kalorienmengen, Bewegung sowie psychologisches und emotionale Wohlbefinden die Risikofaktoren für Diabetes beeinflussen können.

In vorangegangenen Untersuchungen hatten die Forscher bereits entdeckt, dass ein hoher Kaffee-Konsum von vier und mehr Tassen am Tag das Diabetes-Risiko senken kann. Wer dagegen raucht oder mehr als fünf Eier pro Woche ist, läuft eher Gefahr zuckerkrank zu werden.

hh

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Thema der Woche: Weihnachtsbäckerei

Mit diesen 6 Tipps gelingt das Backen und Kochen ohne Unfälle und Blessuren.

Wann ein Haustier glücklich macht

Ob Hund, Katze oder Pferd: Haustiere tragen zum Wohlbefinden bei - unter gewissen Voraussetzungen.

Erhöht Weißwein das Hautkrebs-Risiko?

Drei große Studien weisen auf diesen Zusammenhang hin.

Die richtige Pflege für gesunde Haare

Für jeden Haartyp gibt es unterschiedliche Empfehlungen.

3 Risikofaktoren für Herzschwäche

Wer diese vermeidet, senkt die Gefahr für spätere Herzleiden um 85 Prozent.

Blutdrucksenker nicht einfach absetzen

Werden sie nicht regelmäßig wie verordnet genommen, schadet das der Gesundheit des Patienten.

Thema der Woche: Schmerz und Psyche

Neben körperlichen Auslösern gibt es auch andere Gründe für Schmerz.

Tropenpflanze enthält Wirkstoff gegen Ebola

Eine Substanz aus dem Baum Aglaia foveolata wirkt gegen die tödliche Infektion.

Macht Passivrauchen Kinder aggressiv?

Eine kanadische Studie zeigt, dass der Rauch das Verhalten verändert.

5 Fakten über Noroviren

Lesen Sie hier, was bislang über die Magen-Darm-Erreger bekannt ist.

Werbung: Falsche Versprechen entlarven

Viele Nahrungsergänzungsmittel halten nicht das, was Verbraucher davon erwarten.

USA: Warnhinweise für Homöopathika

Verbraucher sollen besser vor irreführender Werbung geschützt werden.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen