Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Gicht beim Essen vorbeugen

Aktuelles

Frau kauft Äpfel auf dem Markt.

Frisches Obst und Gemüse enthalten besonders wenig Purine - sind also bei Gicht zu empfehlen.
© pressmaster - Fotolia

Fr. 22. Juni 2012

Gicht: Vorbeugen mit schlauer Nahrungswahl

Plötzliche starke Schmerzen im großen Zeh oder im Ellenbogen nach einer üppigen Mahlzeit: Die Ursache kann Gicht sein. Dabei sammeln sich Harnsäure-Kristalle in Gelenken. Wer bestimmte Nahrungsmittel meidet, kann vorbeugen.

Anzeige

Zunächst einmal bildet jeder Körper Harnsäure. Diese stammt aus Purinen, die einerseits wichtiger Bestandteil der Körperzellen sind und die jeder Mensch täglich mit der Nahrung aufnimmt. Sterben sehr viele Körperzellen auf einmal, setzen sie große Mengen Purin-Bausteine frei. Passieren kann das im Rahmen einer Null-Diät oder während einer Chemotherapie. Eine "Purin-Flut" gelangt auch nach üppigem purinreichem Essen in den Körper. Als Folge kann es zum Gichtanfall kommen, bei dem die betroffene Region berührungsempfindlich und dick und die Haut rot wird. Schuld daran ist die Abwehrreaktion des Körpers gegen die Harnsäurekristalle in den Gelenken.

Damit es gar nicht so weit kommt, können Menschen, bei denen der Arzt ein erhöhtes Risiko für Gicht festgestellt hat, vorbeugen. Dazu genügt es schon, einige Nahrungsmittel nur noch selten zu essen oder lieber ganz vom Speisezettel zu streichen. Hier eine Liste der "üblichen Verdächtigen":

  • Fleisch
  • Innereien (z.B. Kalbsbries)
  • Geflügel
  • Sardellen
  • Sardinen
  • Hülsenfrüchte (z.B. Erbsen)
  • Blumenkohl
  • Spargel
  • Pilze
  • Spinat
  • hefehaltige Backwaren
  • Bier

FW/RF

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

So äußert sich die Schaufensterkrankheit

Durch verengte Blutgefäße schmerzen die Beine bei längeren Strecken.

Thema der Woche: Hilfe bei Arzneien

Einige Arzneiformen sind schwierig einzunehmen. Hier helfen Apotheker gern.

Erdbeeren sind nur selten verunreinigt

Rückstände von Pflanzenschutzmitteln sind bei deutschen Früchten sehr selten.

Bei Kopfschmerzen Warnsignale beachten

Kopfschmerzen hatte jeder schon einmal. Doch nicht immer sind sie harmlos.

Scheinmedikamente besitzen Potenzial

Auch ein Medikament ohne Arzneistoff, ein sogenanntes Placebo, wirkt.

Wegen des Magens lieber Ibuprofen

Viele Schmerzmittel können Magenschmerzen und Sodbrennen auslösen.

Thema der Woche: Gesunde Nieren

Die Nieren erfüllen lebenswichtige Funktionen im Körper. Diese 8 Tipps halten sie gesund.

Bewegung gegen Gebärmutterhalskrebs

Schon 30 Minuten Sport pro Woche reichen, um das Krebsrisiko zu reduzieren.

Magic Mushrooms gegen Depressionen?

Halluzinogene Pilze könnten bei Depressionen helfen, die bisher erfolglos behandelt wurden.

Ist Rotwein gut für die Muskulatur?

Ein Stoff aus Trauben könnte dem negativen Einfluss von Zucker und Fett auf die Muskulatur entgegenwirken.

Obst senkt das Brustkrebsrisiko

Drei Portionen Obst pro Tag schützen einer neuen Studie zufolge vor Brustkrebs.

Thema der Woche: Sicheres Radfahren

Mit diesen 10 Tipps lassen sich viele Unfälle vermeiden.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen