Bei Verstopfung hilft langes Sitzen auf dem WC nicht. Denn der Darm lässt sich nicht zwingen.
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Sa. 25. August 2012
Die 7 besten Tipps gegen Verstopfung
Betroffene sprechen nicht gerne über ihre träge Verdauung. Doch oft lässt sich etwas gegen Verstopfung tun.
- Tipp 1: Gelassen bleiben
Für den Stuhlgang gilt sowohl dreimal pro Tag als auch einmal in drei Tagen als normal. Ärzte sprechen erst von einer Verstopfung, wenn sich der Darm weniger als dreimal pro Woche entleert. - Tipp 2: Wasser und das richtige Brot
Ein Glas Wasser, morgens direkt nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen getrunken, kann Verdauungsbeschwerden bessern. Obst, Gemüse und Vollkornprodukte wie Brot oder Müsli bringen die Verdauung ebenfalls in Schwung. - Tipp 3: Das richtige Getränk
Wichtig für einen gesunden Stuhlgang: Genug trinken. 1,5 bis 2 Liter pro Tag reichen in der Regel aus. Bei ballaststoffreicher Ernährung darf es gerne etwas mehr sein. Zu den günstigen Getränken zählen Wasser, Buttermilch, Trinkjoghurt, Kräutertee, Früchtetee, Obst- und Gemüsesäfte. - Tipp 4: Etwas mehr Zeit nehmen
Oft reicht es, etwas früher aufzustehen, um sich ein wenig Zeit für den morgendlichen Toilettengang zu nehmen. Zu dieser Zeit ist der Darm besonders aktiv. - Tipp 5: Das Klo nicht ewig besetzen
Übertreiben Sie es mit der WC-Sitzung aber nicht. Denn zwingen lässt sich der Darm nicht. Schon gar nicht durch langes Sitzen auf dem WC. - Tipp 6: Bewegung für einen aktiven Darm
Wer viel sitzt und sich wenig bewegt, nimmt der Verdauung den Schwung. Also ruhig während der Mittagspause einen Spaziergang machen oder die Treppe statt den Aufzug benutzen. - Tipp 7: Fragen Sie Ihren Apotheker
In der Apotheke gibt es Mittel, die den Stuhl gleitfähiger machen. Dazu zählen die Wirkstoffe Macrogol, Lactulose und Lactitol. Stärker wirken Präparate mit Sennesblättern, Natriumpicosulfat und Bisacodyl. Die Mittel so kurz wie möglich einnehmen. Ebenfalls bewährt haben sich Floh- und Leinsamen, um die Verdauung zu fördern. Zudem gibt es spezielle Arzneitees, die die Verdauung unterstützen. Sie können neben den bereits erwähnten Sennesblättern auch Rhabarber, Aloe vera oder Faulbaumrinde enthalten.
PEF
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