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Scheint so, als sei es wieder spät geworden gestern Nacht. Ein kurzfristiges Schlafdefizit lässt sich allerdings zum Glück durch ein paar Nächte mit ausreichendem Schlaf wieder aufholen.
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Sa. 11. August 2012
In Zeiten von Olympia werden aus manchen Menschen wahre Nachteulen. Nur noch das spannende Endspiel im Beach-Volleyball zu Ende schauen. Dann noch etwas Basketball und Taekwondo, schon hat sich die nächtliche Schlafenszeit drastisch reduziert, wenn man am nächsten Tag früh aufstehen muss. Dabei ist zu wenig Schlaf ungesund – zumindest auf lange Sicht.
Die meisten Menschen brauchen durchschnittlich sieben bis acht Stunden Schlaf, manche auch weniger, manche mehr. Wer ausreichend geschlafen hat, ist am Tag leistungsfähig und in der Lage, konzentriert zu arbeiten. Zu wenig Schlaf äußert sich oft schon nach wenigen Nächten durch Müdigkeit und Gereiztheit. Die Arbeitsleistung nimmt ab und man ist anfälliger für Magenprobleme, Kopf- und Gelenkschmerzen. Zudem erhöht sich das Risiko, während des Autofahrens einzuschlafen. Ein kurzfristiges Schlafdefizit lässt sich allerdings zum Glück durch ein paar Nächte mit ausreichendem Schlaf wieder aufholen.
Schlimmer ist ein langfristiger Schlafmangel: Erstreckt sich das Schlafdefizit über viele Monate oder sogar Jahre hinweg, kann das Krankheitsrisiko ansteigen. So sind müde Menschen anfälliger gegenüber Viren und fangen sich daher eher Erkältungen ein. Wird der Schlaf auf Dauer zu früh unterbrochen, steigt das Risiko für Typ-2-Diabetes an, da die Hormonproduktion gestört wird. Weniger als sechs Stunden Schlaf scheinen zudem häufiger mit einem erhöhten Blutdruck einherzugehen, weniger als vier Stunden erhöhen das Risiko für Herzkrankheiten. Darüber hinaus macht sich zu wenig Schlaf des Öfteren auch auf der Waage bemerkbar. Der Grund: Wer wenig schläft ist oft hungriger, gleichzeitig wird der Stoffwechsel heruntergefahren. Hinzu kommt, dass Müdigkeit die Lust, Sport zu treiben, oft verringert.
hh
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