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Kinder auf einem großen Trampolin im Freien

Hier läuft gleich alles falsch: Mehrere und unterschiedlich große Kinder gleichzeitig auf dem Trampolin, und noch dazu schlägt jemand ein Salto.
© sonya etchison - Fotolia

Do. 27. September 2012

Trampolin: höheres Verletzungsrisiko für kleine Kinder

In deutschen Vorgärten sprießen nicht nur Blumen. Vor allem in Familien-Gärten zieren immer häufiger auch große Trampoline die Rasenflächen. Auf die meisten Kinder üben die elastischen Matten eine magische Anziehungskraft aus. Doch so unbeschwert es aussieht - ganz ungefährlich ist das Hüpfvergnügen nicht.

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Zu diesem Schluss kommen US-amerikanische Kinderärzte der American Academy of Pediatrics (AAP), die sogar von dem Privatgebrauch von Trampolinen abraten. Selbst Polsterungen und Umzäunungen seien keine Garantie für Sicherheit, warnen sie in der Fachzeitschrift Pediatrics. Ihren Angaben zufolge verletzten sich in den USA im Jahre 2009 rund 30 von 100.000 Kindern beim Trampolin-Springen.

Am häufigsten kam es zu Verletzungen, wenn mehrere Kinder gleichzeitig auf dem Trampolin hüpften. Etwa drei von vier Unfällen kamen dadurch zustande. Oft spielen hierbei ungleiche Gewichte der Trampolinnutzer eine Rolle, durch die besonders die kleineren Kinder gefährdet werden. Auf sie können so Kräfte wirken, die sie niemals durch ihr eigenes Gewicht erzeugen könnten. Solche Kräfte, so die Ärzte, können zum Teil wesentlich größer sein, als wenn man auf festem Boden landen würde. Ihr Rat lautet daher: Es sollte sich immer nur eine Person auf dem Trampolin befinden. Eine weitere Gefahrenquelle sind die Versuche, Purzelbäume oder Saltos auf dem Trampolin zu turnen. Diese können, ebenso wie Stürze vom Trampolin, zu Verletzungen von Kopf und Halswirbelsäule führen. Besonders bei jüngeren Kindern ist Vorsicht geboten, denn Brüche und Verrenkungen treten eher bei Kindern unter fünf Jahren auf.

HH

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