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Zusatzstoffe in Zigaretten machen das Rauchen angenehmer. Dadurch werden Raucher aber leichter abhängig.
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Sa. 15. September 2012
Die Tabakindustrie verwendet zahlreiche Zusatzstoffe, um die Attraktivität von Zigaretten zu steigern. Damit wird aber auch deren Gesundheitsrisiko verstärkt. Darauf weist das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) hin.
Demnach unterdrücken die Zusatzstoffe unerwünschte Wirkungen, zu denen es beim Inhalieren von Tabakrauch normalerweise kommt, und erleichtern so das Rauchen. Bei den Zusatzstoffen gibt es solche, die den bitteren und scharfen Geruch und Geschmack des inhalierten Rauchs überdecken. Andere verringern seine atemwegreizende Wirkung, wodurch das Warnsignal des Körpers, dass der Rauch schädlich ist, beseitigt wird. Und wieder andere färben Asche und Rauch weiß oder verbessern das Aussehen der Zigarette.
Tabakhersteller verwenden beispielsweise Lakritz, um den Tabak zu aromatisieren. Lakritz verleiht dem Rauch eine weiche, süße und holzige Note. Außerdem sorgt er dafür, dass der Tabak feucht bleibt und verringert das trockene Gefühl in Mund und Hals. Da das Rauchen so angenehmer ist, werden Raucher leichter abhängig. Das kann zur Folge haben, dass sie mehr Zigaretten konsumieren und somit häufiger den giftigen Substanzen des Tabakrauchs ausgesetzt sind. Zudem bildet Lakritz beim Verbrennen selbst noch zusätzlich verschiedene giftige Substanzen.
Zusammen mit dem niederländischen Nationalen Institut für Öffentliche Gesundheit und Umwelt hat das DKFZ Merkblätter entwickelt, die neben Lakritz auch über Zusatzstoffe wie Zucker, Kakao, Menthol, Vanille, Zellulose und Glyzerin informieren. Die sogenannten 'factsheets" können auf einer Webseite des DKFZ angesehen und heruntergeladen werden.
DKFZ/FH
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