Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Schwimmen: Sportart für alle Fälle

Aktuelles

Seniorin beim Brustschwimmen im Hallenbad

Beim Brustschwimmen kann der Nacken verspannen. Rückenschwimmen ist besser fürs Kreuz.
© nyul - Fotolia

Fr. 15. Februar 2013

Schwimmen: Sportart für alle Fälle

Schwimmen schont die Gelenke, beansprucht fast alle Muskelgruppen, trainiert das Herz-Kreislauf-System und die Verletzungsgefahr ist sehr gering. Doch Wasserratten aufgepasst – nicht jeder Schwimmstil ist für jeden geeignet.

Brustschwimmen etwa tut vor allem dann gut, wenn die Technik stimmt. Wer jedoch die Beine nach unten hängend, mit dem Kopf über Wasser paddelt, muss mit Verspannungen im Nackenbereich rechnen. Im Hohlkreuz kann Brustschwimmen zudem auf den Rücken gehen. Wer Problemen mit dem Kreuz hat, ist daher mit Rückenschwimmen besser beraten. Hierbei liegt der Kopf entspannt auf der Wasseroberfläche, und es besteht weniger Gefahr, ein Hohlkreuz zu machen.

Anzeige

Kraulschwimmen ist im Vergleich deutlich anstrengender. Für diese Schwimmtechnik benötigen Schwimmer schon eine gewisse Kraft und Ausdauer, so dass sich Kraulen für Einsteiger weniger gut eignet. Gleiches gilt für die komplizierte und ausgesprochen anstrengende Delfin-Technik.

Schwimmen ist ein Sport, der viele seiner Vorzüge dem Wasser verdankt. Der Auftrieb sorgt dafür, dass das Eigengewicht nicht so sehr zum Tragen kommt und die Gelenke dadurch geschont werden. Dies kann zum Beispiel Personen mit Übergewicht, Schwangeren oder Senioren zugutekommen. Auch Menschen, deren Gelenke zum Beispiel nach einer OP noch nicht so stark belastet werden dürfen, können von der Auftriebskraft des Wassers profitieren.

Auch wenn man sich selbst leichter fühlt, geht unter Wasser nicht alles leichter. Da Wasser einen höheren Widerstand als Luft besitzt, sind Bewegungen unterhalb der Wasseroberfläche anstrengender als über Wasser. Zusätzlich wird durch das Wasser Druck auf die Blutgefäße ausgeübt. Was dem Gesunden gut tut, kann bei gesundheitlich vorbelasteten Menschen vielleicht problematisch sein. Deshalb sollte bei einer bestehenden Krankheit, zum Beispiel bei einer Herzerkrankung, zuvor mit einem Arzt geklärt werden, ob und in welcher Form Schwimmen als Sport geeignet ist.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Krätze: Checkliste für Sofortmaßnahmen

Hautärzte haben die wichtigsten Verhaltensregeln kurz und verständlich zusammengefasst.

Thema der Woche: Weihnachtsbäckerei

Mit diesen 6 Tipps gelingt das Backen und Kochen ohne Unfälle und Blessuren.

Wann ein Haustier glücklich macht

Ob Hund, Katze oder Pferd: Haustiere tragen zum Wohlbefinden bei - unter gewissen Voraussetzungen.

Erhöht Weißwein das Hautkrebs-Risiko?

Drei große Studien weisen auf diesen Zusammenhang hin.

Die richtige Pflege für gesunde Haare

Für jeden Haartyp gibt es unterschiedliche Empfehlungen.

3 Risikofaktoren für Herzschwäche

Wer diese vermeidet, senkt die Gefahr für spätere Herzleiden um 85 Prozent.

Blutdrucksenker nicht einfach absetzen

Werden sie nicht regelmäßig wie verordnet genommen, schadet das der Gesundheit des Patienten.

Thema der Woche: Schmerz und Psyche

Neben körperlichen Auslösern gibt es auch andere Gründe für Schmerz.

Tropenpflanze enthält Wirkstoff gegen Ebola

Eine Substanz aus dem Baum Aglaia foveolata wirkt gegen die tödliche Infektion.

Macht Passivrauchen Kinder aggressiv?

Eine kanadische Studie zeigt, dass der Rauch das Verhalten verändert.

5 Fakten über Noroviren

Lesen Sie hier, was bislang über die Magen-Darm-Erreger bekannt ist.

Werbung: Falsche Versprechen entlarven

Viele Nahrungsergänzungsmittel halten nicht das, was Verbraucher davon erwarten.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen