Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Schneller gesund nach der Weisheitszahn-OP

Aktuelles

Patientin beim Zahnarzt fragt etwas und deutet auf ihren Mund

Fragen rund um die Weisheitszahn-Entfernung werden am besten schon vor dem Eingriff abgeklärt.
© proDente e.V.

Mo. 24. Februar 2014

Entfernung der Weisheitszähne: Wie Sie schneller wieder gesund werden

Am Verbleib der Weisheitszähne scheiden sich die Geister – nach dem Prinzip "je mehr, desto besser" plädieren die einen fürs Behalten, andere sehen in ihnen nur evolutionären Ballast, der in jedem Fall entfernt werden muss. Manchmal ist das Entfernen aber unumgänglich. Welches Verhalten danach die Heilung fördert, entnehmen Sie den folgenden Tipps.

Anzeige

  • Um einer dicken Backe gegenzusteuern, ist es wichtig, die betroffene Stelle richtig zu kühlen – am besten sofort nach dem Eingriff. Hierfür kann man sich ein Kühlkissen in einer Kühltasche von zu Hause mitbringen. Zum Kühlen das Kühlkissen in ein Tuch einpacken, da bloßes Eis auf der Haut zu kalt ist. Denken Sie daran, immer wieder Kühlpausen einzulegen.
  • Treten Schmerzen auf, helfen Schmerzmittel. Doch Vorsicht: Medikamente mit Acetylsalicylsäure sind unbedingt zu vermeiden, da sie blutverdünnend wirken und Nachblutungen auslösen können. In der Regel verschreibt der Zahnarzt oder Kieferchirurg ein geeignetes Präparat und erklärt die Anwendung.
  • Leichte Nachblutungen nach einer Zahnentfernung sind in der Regel ungefährlich. Blutungen können gestoppt werden, indem man für etwa eine halbe Stunde auf eine saubere Kompresse oder ein zusammengefaltetes Leinentuch beißt. Dabei den Kopf hoch lagern. Hören die Blutungen dennoch nicht auf, sollte unbedingt der Zahnarzt oder die diensthabende Notfallambulanz aufgesucht werden.
  • Nachblutungen kann man vermeiden, indem man in den ersten Tagen nach dem Eingriff auf sportliche Aktivitäten und anstrengende Arbeiten im Garten oder Haushalt verzichtet. Auch koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Schwarztee und Energy-Drinks lieber vom Speiseplan streichen.
  • Um Entzündungen zu vermeiden, ist es besser, auf der gesunden Seite zu kauen und die Wunde zu meiden. Das Essen sollte nicht zu heiß oder belagbildend sein. Wichtig ist außerdem eine schonende, aber konsequente Mundhygiene nach den Mahlzeiten.

proDente/HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Thema der Woche: Weihnachtsbäckerei

Mit diesen 6 Tipps gelingt das Backen und Kochen ohne Unfälle und Blessuren.

Wann ein Haustier glücklich macht

Ob Hund, Katze oder Pferd: Haustiere tragen zum Wohlbefinden bei - unter gewissen Voraussetzungen.

Erhöht Weißwein das Hautkrebs-Risiko?

Drei große Studien weisen auf diesen Zusammenhang hin.

Die richtige Pflege für gesunde Haare

Für jeden Haartyp gibt es unterschiedliche Empfehlungen.

3 Risikofaktoren für Herzschwäche

Wer diese vermeidet, senkt die Gefahr für spätere Herzleiden um 85 Prozent.

Blutdrucksenker nicht einfach absetzen

Werden sie nicht regelmäßig wie verordnet genommen, schadet das der Gesundheit des Patienten.

Thema der Woche: Schmerz und Psyche

Neben körperlichen Auslösern gibt es auch andere Gründe für Schmerz.

Tropenpflanze enthält Wirkstoff gegen Ebola

Eine Substanz aus dem Baum Aglaia foveolata wirkt gegen die tödliche Infektion.

Macht Passivrauchen Kinder aggressiv?

Eine kanadische Studie zeigt, dass der Rauch das Verhalten verändert.

5 Fakten über Noroviren

Lesen Sie hier, was bislang über die Magen-Darm-Erreger bekannt ist.

Werbung: Falsche Versprechen entlarven

Viele Nahrungsergänzungsmittel halten nicht das, was Verbraucher davon erwarten.

USA: Warnhinweise für Homöopathika

Verbraucher sollen besser vor irreführender Werbung geschützt werden.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen