Sie sind in: Startseite Aktuelles Ihr Apotheker informiert Tipps bei Übelkeit in der Schwangerschaft

Aktuelles

Schwangere Frau liegt auf dem Sofa.

Glücklicherweise verschwindet die Morgenübelkeit bei den meisten Frauen im zweiten Drittel der Schwangerschaft von allein.
© Alena Ozerova - Fotolia

Mo. 12. Mai 2014

Schwangerschaft: Tipps bei Übelkeit und Erbrechen

Bei 50 bis 90 Prozent aller schwangeren Frauen kommt es in den ersten Wochen der Schwangerschaft regelmäßig zu Übelkeit und Erbrechen. Zum Glück können bereits einige kleine Maßnahmen die Situation erheblich bessern.

Anzeige

Neben der leichteren Morgenübelkeit tritt bei manchen Frauen ein fast unstillbares Schwangerschafts-Erbrechen auf, bei dem sie mehr als fünfmal täglich erbrechen müssen. Hier ist meist ein Krankenhausaufenthalt nötig, um zu vermeiden, dass zu viel Flüssigkeit verloren geht und der Mineralstoffhaushalt durcheinander gerät. Viele erinnern sich vielleicht noch an Herzogin Kate, die Frau von Prinz William, die während ihrer Schwangerschaft im Jahr 2012 wegen genau dieser Komplikation im Krankenhaus behandelt werden musste (aponet.de berichtete).

Die "normale" Morgenübelkeit schwächt den Körper weniger, ist jedoch für die betroffenen Frauen ebenfalls belastend. Entgegen der landläufigen Bezeichnung kann das Unwohlsein auch tagsüber auftreten. Bei den meisten Frauen klingen die Symptome etwa ab der neunten Schwangerschaftswoche von selbst wieder ab. Bis es so weit ist, können folgende Tipps dazu beitragen, das Problem in den Griff zu bekommen.

Essen und Trinken

  • Trinken Sie genügend Flüssigkeit, z.B. Wasser, Fruchtsaftschorlen oder Gemüsebrühe.
  • Nehmen Sie Nahrungsmittel mit hohem Wassergehalt in Ihren Speiseplan auf, z.B. Wassermelonen.
  • Meiden Sie so weit wie möglich koffeinhaltige Getränke.
  • Nehmen Sie über den Tag verteilt mehrere kleine Mahlzeiten zu sich.
  • Verzichten Sie auf sehr fettige und würzige Speisen.
  • Cracker, Toast, Popcorn oder Salzgebäck helfen vielen Frauen trotz Übelkeit. Legen Sie sich davon am besten einen kleinen Vorrat an.

Weitere Faktoren, die die Übelkeit beeinflussen

  • Gehen Sie Essensgeruch aus dem Weg; lassen Sie sich das Essen von jemand anderem kochen.
  • Lüften Sie regelmäßig und besonders beim Kochen.
  • Verzichten Sie auf Parfüm und stark duftende Lotionen.
  • Vermeiden Sie Hektik und Stress.
  • Legen Sie sich nicht direkt nach dem Essen hin.
  • Planen Sie täglich einen Spaziergang ein.

Falls sich die Symptome trotzdem nicht bessern, sprechen Sie am besten mit ihrem Arzt über eine geeignete medikamentöse Behandlung. Zum Beispiel können Präparate mit Ingwer oder Vitamin B6 die Übelkeit lindern.

JW

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Ihr Apotheker informiert

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Thema der Woche: Weihnachtsbäckerei

Mit diesen 6 Tipps gelingt das Backen und Kochen ohne Unfälle und Blessuren.

Wann ein Haustier glücklich macht

Ob Hund, Katze oder Pferd: Haustiere tragen zum Wohlbefinden bei - unter gewissen Voraussetzungen.

Erhöht Weißwein das Hautkrebs-Risiko?

Drei große Studien weisen auf diesen Zusammenhang hin.

Die richtige Pflege für gesunde Haare

Für jeden Haartyp gibt es unterschiedliche Empfehlungen.

3 Risikofaktoren für Herzschwäche

Wer diese vermeidet, senkt die Gefahr für spätere Herzleiden um 85 Prozent.

Blutdrucksenker nicht einfach absetzen

Werden sie nicht regelmäßig wie verordnet genommen, schadet das der Gesundheit des Patienten.

Thema der Woche: Schmerz und Psyche

Neben körperlichen Auslösern gibt es auch andere Gründe für Schmerz.

Tropenpflanze enthält Wirkstoff gegen Ebola

Eine Substanz aus dem Baum Aglaia foveolata wirkt gegen die tödliche Infektion.

Macht Passivrauchen Kinder aggressiv?

Eine kanadische Studie zeigt, dass der Rauch das Verhalten verändert.

5 Fakten über Noroviren

Lesen Sie hier, was bislang über die Magen-Darm-Erreger bekannt ist.

Werbung: Falsche Versprechen entlarven

Viele Nahrungsergänzungsmittel halten nicht das, was Verbraucher davon erwarten.

USA: Warnhinweise für Homöopathika

Verbraucher sollen besser vor irreführender Werbung geschützt werden.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen