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Erkältungen können Sie mit natürlichen Mitteln vorbeugen.

Ein kaltes Glas Wasser vor dem Zubettgehen - das soll bei ersten Anzeichen einer Erkältung helfen.
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Fr. 09. Oktober 2015

Fünf Tipps: Mit Naturheilkunde durch die Erkältungszeit

Wenn die Tage kürzer und die Blätter bunt werden, startet auch die Erkältungszeit. Mit bewährten Hausmitteln aus der Naturheilkunde können Sie jedoch vorbeugen – oder eine leichte Erkältung selbst behandeln. Die Carstens Stiftung gibt fünf Tipps.

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  1. Entgiften mit Ölkauen
    Das Öl ist in der Lage, fettlösliche Erreger und ihre Stoffwechselprodukte zu binden. Da sich das Öl im Mund mit der Zeit in ein Wasser-Fett-Gemisch verwandelt, können auch wasserlösliche Erreger gebunden werden. So geht's: Einen Tee- bis Esslöffel Sonnenblumenöl im Mund für etwa fünf bis zehn Minuten durch die Zähne ziehen. Das Öl wird mit der Zeit weißlich und dünnflüssig. Nach dem Ausspucken muss die Mundhöhle gründlich mehrmals mit Wasser nachgespült werden. Es empfiehlt sich, die Zähne anschließend zu putzen.
  2. Vitaminreicher Alleskönner: Sanddorn
    Sanddorn-Beeren enthalten bis zu zehnmal so viel Vitamin C wie Zitronen. Darüber hinaus enthält Sanddorn Vitamin E, Betacarotin sowie Vitamine der B-Gruppe, die gegen Stress und Erschöpfung helfen. Wenn eine Erkältung im Anmarsch ist, nehmen Sie dreimal täglich zwei Esslöffel Sanddornsaft auf ein Glas Wasser.
  3. "Jetzt hat es mich doch erwischt!" - Ein Glas kaltes Wasser
    Trinken Sie bei den ersten Anzeichen einer Erkältung wie Frösteln, Niesen oder Halskratzen, abends vor dem Schlafengehen ein großes Glas kaltes Wasser. Durch den kalten Wasserreiz wird ein Nerv stimuliert, der den Magen umspannt und zum vegetativen Nervensystem gehört. Dies führt zu einer Gefäßerweiterung und erzeugt Wärme, die unserem Abwehrsystem zu Gute kommt.
  4. Ingwer
    In der chinesischen Medizin gilt Ingwer vor allem als wärmende Pflanze, die kältebedingten Erkrankungen entgegenwirkt. Die Scharfstoffe des Ingwers sorgen für eine stärkere Durchblutung der Nasenschleimhäute und die Aktivierung der körpereigenen Wärmerezeptoren. Schälen Sie ein etwa daumengroßes Stück frische Ingwerwurzel und raspeln es auf einer feinen Reibe, mit einem Liter kochendem Wasser übergießen, zugedeckt etwa zehn Minuten ziehen lassen, abseihen und bei Bedarf mit etwas Honig süßen.
  5. Zink
    Zink ist Bestandteil eines Hormons, das für die Reifung wichtiger Abwehrzellen verantwortlich ist. In natürlicher Form kommt Zink z. B. in Fleisch, Milch und Käse vor. Bei einem akuten Infekt können Sie das Abwehrsystem mit der Einnahme von Zink-Brausetabletten unterstützen. Da Zink in manchen Fällen auch Nebenwirkungen verursachen kann, sollten Sie die Einnahme vorab mit Ihrem Apotheker oder Therapeuten besprechen.

NK

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