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Zahlreiche Impfstoffe sind derzeit nicht vorrätig.

In Deutschland fehlt es derzeit an einigen Impfstoffen.
© Adam Gregor - Fotolia

Mi. 21. Oktober 2015

Lieferengpässe bei zahlreichen Impfstoffen

Ärzte warnen vor Impflücken bei Kindern aufgrund von Lieferengpässen. Derzeit seien viele Impfstoffe hierzulande nicht verfügbar, heißt es in einer Pressemitteilung des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

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Bis zum Jahresende könne dieser Mangel nicht behoben werden. Auch Impfstoffe gegen Grippe, Kinderlähmung oder Tetanus sind dem Verband zufolge von den Lieferengpässen betroffen. Angesichts der gegenwärtigen Flüchtlingskrise sei der Bedarf an Impfstoffen jedoch hoch. "Wir können die Bevölkerung, einheimische Kinder und Flüchtlinge gleichermaßen, nicht mit den Basisimpfstoffen versorgen" sagte BVKJ-Präsident Wolfram Hartmann. Die Bundesregierung müsse jetzt dringend eingreifen.

Eine Auflistung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) zu Lieferengpässen bei Humanimpfstoffen bestätigt Defizite in der Versorgung. Demnach sind zahlreiche Impfstoffe etwa gegen Grippe, Diphterie, Tetanus, Hepatitis A oder Typhus nicht mehr vorrätig. Laut PEI gibt es jedoch Alternativen zu den fehlenden Impfstoffen. Seit Anfang dieser Woche stellt das Institut zu diesem Zweck Handlungsempfehlungen für Ärzte zur Verfügung. Statt des fehlenden Impfstoffs kann demzufolge auf anderweitig vorrätige Präparate mit gleicher Zusammensetzung zurückgegriffen werden.

Hier finden Sie eine genaue Übersicht über bestehende Lieferengpässe.

lk/PZ

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