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Unter anderem beugt schweißtreibender Sport aggressivem Prostatakrebs vor.

Unter anderem beugt schweißtreibender Sport aggressivem Prostatakrebs vor.
© Dob's Farm - Fotolia

Fr. 20. November 2015

6 Punkte, die vor Prostatakrebs schützen

Regelmäßig zu sporteln, bis man schwitzt, zählt zu den gesunden Lebensweisen, mit denen Männer aggressivem Prostatakrebs vorbeugen können. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle US-amerikanische Studie, die Daten von mehr als 60.000 Männern aus über 20 Jahren auswertete.

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Zu den gesunden Verhaltensweisen, die das Team um Stacey Kenfield von der University of California in San Francisco notierte, zählten folgende:

  1. regelmäßiger Sport, bei dem man ins Schwitzen kommt
  2. ein Body Mass Index (BMI) von unter 30
  3. seit mindestens zehn Jahren Nichtraucher sein
  4. häufiger Verzehr von fettem Fisch
  5. häufiger Konsum von Tomaten
  6. geringer Verzehr von verarbeiteten Fleischprodukten wie Wurst

Männer, die fünf bis sechs dieser Punkte mit "ja" beantworten konnten, hatten ein um bis zu 68 Prozent niedrigeres Risiko, an aggressivem Prostatakrebs zu erkranken. Bei dieser seltenen, aber gefährlichen Form von Prostatakrebs breitet sich die Krankheit auf Knochen und andere Organe aus. In einer zweiten Gruppe lag das Risiko um immerhin 38 Prozent niedriger, wie die Forscher im Journal of the National Cancer Institute berichten. Ein genauer Blick auf die drei die Ernährung betreffenden Punkte zeigte, dass das Krebsrisiko bei Männern, die diese mit "ja" beantworten konnten im Vergleich zu jenen, die bei allem "nein" sagten, je nach Gruppe um 30 bis 46 Prozent sank.

Den größten Einfluss fanden die Wissenschaftler für anstrengenden Sport. Sie berechneten, dass 34 Prozent weniger der über 60 Jährigen in den USA an gefährlichem Prostatakrebs erkranken würden, wenn alle mindestens drei Stunden pro Woche Sport bis zum Schwitzen treiben würden. Nicht zu unterschätzen ist zudem die Ernährung. So würde nach Rechnung der Forscher das Auftreten dieser Form von Prostatakrebs um 15 Prozent sinken, wenn alle mindestens siebenmal pro Woche Gerichte mit Tomaten essen würden, und um 17 Prozent, wenn mindestens einmal pro Woche fetter Fisch auf den Tisch käme.

HH

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