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Bei einer Gastritis kann es helfen, die Ernährung umzustellen.

Zwieback ist leicht zu verdauen und schont den Magen.
© alain wacquier - Fotolia.com

Di. 21. Juni 2016

Gastritis: Leichte Ernährung lindert Beschwerden

Krampfartige Magenschmerzen, Übelkeit und fehlender Appetit können Anzeichen einer akuten Magenschleimhautentzündung, auch Gastritis genannt, sein. Auf bestimmte Lebensmittel und Getränke zu verzichten kann dabei helfen, Beschwerden zu lindern.

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Bei Magenbeschwerden, die im Zuge einer Gastritis auftreten, ist eine leichte Vollkost empfehlenswert. Diese beinhaltet Lebensmittel, die leicht verdaulich, fettarm und nicht reizend sind. Zu den Klassikern der magenschonenden Kost zählen Zwieback, Haferbrei, Kartoffelbrei, Bananen, geriebene Äpfel sowie Kamillentee oder stilles Wasser. Verzichten sollten Betroffene auf Lebensmittel und Getränke, die den Magen noch zusätzlich belasten. Dies gilt zum Beispiel für:

  • fettreiche Nahrungsmittel wie Milch, Sahne oder Butter, Wurst, Fleisch oder Fisch mit hohem Fettgehalt sowie frittierte Lebensmittel
  • reizende Stoffe wie Alkohol, Zigaretten, scharfe Gewürze oder Koffein
  • blähende Nahrungsmittel wie Kohl, Hülsenfrüchte oder Zwiebeln
  • sehr süße oder sehr saure Lebensmittel
  • kohlensäurehaltige Getränke und solche, die viel Säure enthalten

Ebenso wichtig wie das "Was" ist oft auch das "Wie". So sind mehrere kleine Mahlzeiten, die über den Tag verteilt gegessen werden, besser als wenige große. Die Lebensmittel sollten außerdem in Ruhe verzehrt und gut gekaut werden. Für Getränke gilt, dass sie besser nicht zu heiß und nicht zu kalt sind.

Als pflanzliche Wirkstoffe können unter anderem Kamillenblüten oder Kraut und Blüten der Schafgarbe helfen, die Reizung zu lindern. Beide haben eine entzündungs- und keimhemmend Wirkung. Um die Magenschleimhaut zu schützen, können zusätzlich auch Medikamente zum Einsatz kommen, welche die Magensäure neutralisieren. Es handelt sich dabei um Antacida, die oft auch schlicht Säureblocker genannt werden. Die Menge an Magensäure lässt sich zudem mit Hilfe von Protonenpumpenhemmern oder Histamin-2- (H2) –Rezeptorenblockern verringern.

HH

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