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Stress kann buchstäblich auf den Magen schlagen.

Bei einem vollen Terminkalender hilft es, einen realistischen Zeitplan aufzustellen.
© Andrey Popov - Fotolia.com

Mi. 17. August 2016

5 Tipps: Wenn Stress auf den Magen schlägt

Abgabefristen einhalten, hohen Anforderungen gerecht werden, einen Vortrag halten, Kritik einstecken - nahezu jeder hatte schon einmal Magengrummeln vor bestimmten Aufgaben oder Prüfungen. Viele schlagen sich sogar dauerhaft mit Magenbeschwerden am Arbeitsplatz herum. Mit diesen Tipps können Sie es schaffen, die Balance im Job zu finden und beizubehalten.

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1. Aufschieben vermeiden

Viele Menschen neigen dazu, unangenehme Aufgaben auf die lange Bank zu schieben. Dadurch beschäftigt man sich aber unbewusst auch automatisch länger mit dieser Aufgabe, und das Aufschieben bringt gegebenenfalls weitere Unannehmlichkeiten mit sich. Das kann auch körperlich spürbar werden. Hier empfiehlt es sich, die Aufgabe anzugehen und sich als Motivation das gute Gefühl vorzustellen, das sich einstellt, wenn die Aufgabe erst einmal erledigt ist. Oder man belohnt sich anschließend mit einem guten Buch oder einem Kinobesuch mit Freunden.

2. Einen realistischen Zeitplan aufstellen

Wenn einem die Zeit im Nacken sitzt, ist der körperliche Druck besonders zu spüren. Häufig verkrampft man innerlich und das kann auch negative Auswirkungen auf den Magen haben. Eine realistische Einschätzung - gegebenenfalls auch erfahrene Kollegen oder Kommilitonen dazu befragen -, wie lange man für welche Aufgaben benötigt, kann hier hilfreich sein. Außerdem kann das Prioritätensetzen enorm dazu beitragen, Zeitdruck zu verringern.

Helfer aus der Natur

Falls all diese Punkte nicht zur Besserung beitragen, können pflanzliche Mittel aus der Apotheke dabei helfen, den Magen wieder zu beruhigen. Eine feste Kombination aus der bitteren Schleifenblume (Iberis amara), Angelikawurzeln, Kamillenblüten, Kümmelfrüchten, Mariendistelfrüchten, Melissenblättern, Pfefferminzblättern, Schöllkraut und Süßholzwurzeln lindert Magen-Darm-Beschwerden und ist gut verträglich.

3. Dem Zeitfresser Ablenkung aus dem Weg gehen

Jeder kennt es. Man ist gerade vertieft in eine Aufgabe, da flattert eine E-Mail herein oder das Telefon klingelt und die Gedanken sind komplett woanders. Dadurch wird die Aufgabe nicht fertig und die neuen stehen schon Schlange. Kommt das zu häufig vor, verliert man schnell den Überblick und gerät unter Stress. Aufgaben nacheinander abarbeiten ist hier eine bessere Lösung als Multitasking. Einfach mal das E-Mail-Fach ausschalten, das Telefon um- oder ausstellen und so wenig Ablenkung wie möglich an sich heranlassen. Ein Häkchen hinter eine Aufgabe setzen zu können, sorgt für Entspannung - das freut auch den Magen.

4. Sich gesund ernähren

Die Currywurst in der Kantine und die Tafel Schokolade auf dem Schreibtisch sind verführerisch, leider aber auch oft der Auslöser für Völlegefühl, Sodbrennen oder Übelkeit. Fetthaltige Ernährung, gepaart mit wenig Bewegung, sind Feinde der Verdauung. Ein gesunder Snack und ein Spaziergang mit den Kollegen oder Kommilitonen an der frischen Luft sorgen für den entsprechenden Ausgleich. Ein voller Bauch studiert eben nicht gern.

5. Konstruktiv mit Streit und Konflikten umgehen

Viele Menschen, viele Meinungen - da kommen auch Konflikte auf. Im Büro ist es mal die hinterhältige Kollegin oder der jähzornige Chef, im Studentenleben sind es die anstrengenden Kommilitonen oder der fordernde Dozent, die einem Magenschmerzen bereiten. Was kann die Lösung sein? Wenn möglich, die entsprechende Person zur Seite nehmen, in Ruhe direkt auf das Konfliktthema ansprechen und ausdiskutieren. Die meisten Streitigkeiten lassen sich so schnell aus dem Weg schaffen. Und der Magen wird es einem danken.

NK

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