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Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Vogelgrippe H5N8.

Die Vogelgrippe ist in Deutschland seit Anfang November in immer mehr Bundesländern nachgewiesen worden.
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Di. 15. November 2016

Vogelgrippe: Wie gefährlich ist das Virus für Menschen?

In Deutschland werden immer mehr Infektionen mit dem Vogelgrippe-Virus H5N8 bekannt. Was bedeutet das für Verbraucher? Ist das Virus für den Menschen gefährlich und kann man Geflügel noch bedenkenlos essen? Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.

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Was genau ist die Vogelgrippe oder Geflügelpest?

Die aviäre Influenza, besser bekannt als Vogelgrippe oder Geflügelpest, ist eine tödlich verlaufende Krankheit bei Vögeln. Sie wird durch hochansteckende Viren der Subtypen H5 und H7 verursacht. Der derzeit grassierende Erreger gehört zum Subtyp H5N8.

Woher kommt das derzeitige Virus?

Das Geflügelpestvirus H5N8 wurde erstmals Anfang des Jahres 2014 in Südkorea entdeckt, wie Experten vom Friedrich-Löffler-Institut (FLI)berichten. Weitere Ausbrüche gab es im gleichen Jahr in Japan und China, später auch in Europa und Nordamerika. Die Viren, die derzeit bei europäischen Wildvögeln gefunden werden, gehören zum gleichen Subtyp, unterscheiden sich allerdings genetisch von früher nachgewiesenen H5N8-Viren.

Können sich auch Menschen mit der aktuellen Vogelgrippe infizieren?

In der Vergangenheit haben Vogelgrippe-Viren der Subtypen H5N1 und H7N9 Schlagzeilen gemacht, weil an ihnen auch Menschen erkrankt waren. Für den neuen Erreger gilt das bislang nicht: Infektionen des Menschen mit H5N8 sind laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) bisher nicht bekannt. Haben sich Menschen in der Vergangenheit mit Vogelgrippe-Viren infiziert, geschah dies fast ausschließlich durch direkten Kontakt mit infiziertem, lebendem Geflügel. Nach bisherigen Erfahrungen scheint es nur bei engem Kontakt mit erkrankten oder verendeten Vögeln sowie deren Produkten oder Ausscheidungen zur Übertragung der Viren vom Tier auf den Menschen zu kommen, schreibt das Robert-Koch-Institut. Eine Übertragung des Erregers über infizierte Lebensmittel ist laut BfR "theoretisch denkbar, aber unwahrscheinlich". Für die Möglichkeit einer Infektion des Menschen durch rohe Eier oder Rohwursterzeugnisse mit Geflügelfleisch von infizierten Tieren gebe es bisher keine Belege.

Worauf sollte man jetzt achten?

Wie bei allen Geflügelpest-Viren sollten Menschen beim Umgang mit potenziell infiziertem Geflügel oder Wildvögeln erhöhte Schutzmaßnahmen einhalten. Generell sollten bei der Zubereitung von Geflügel die Hygieneregeln beachtet werden. Dazu zählt unter anderem, rohe Geflügelprodukte von anderen Lebensmitteln zu trennen, Küchenutensilien, die mit rohem Geflügel in Kontakt gekommen sind, gründlich zu reinigen, die Hände mit warmem Wasser und Seife zu waschen sowie Geflügel und Eier durchzugaren.

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