Beliebte Haustiere wie Schildkröten können Salmonellen übertragen.
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Do. 21. Juli 2011
Reptilien und Amphibien können gefährlichen Darmkeim übertragen
In den letzten zwei Jahren erkrankten in den USA 241 Menschen an einer Salmonelleninfektion durch Afrikanische Wasserfrösche, die gerne als Haustiere gehalten werden. Zumeist waren Kinder unter 5 Jahren von den Infektionen betroffen. Das meldet das amerikanische Zentrum für Seuchenbekämpfung (CDC).
In den letzten zwei Jahren erkrankten in den USA 241 Menschen an einer Salmonelleninfektion durch Afrikanische Wasserfrösche, die gerne als Haustiere gehalten werden. Zumeist waren Kinder unter 5 Jahren von den Infektionen betroffen. Das meldet das amerikanische Zentrum für Seuchenbekämpfung (CDC).
Die Behörde weist darauf hin, dass auch andere Reptilien und Amphibien, zum Beispiel Schildkröten, Schlangen oder Geckos, die Keime auf ihrer Körperoberfläche tragen könnten, selbst wenn sie sauber aussähen. Dabei seien nicht nur die Tiere selbst ein Risiko, sondern auch ihr Lebensraum. Überall in Terrarien oder im Wasser von Aquarien, in denen sie sich aufhalten, könnten Salmonellen zu finden sein.
Um einer Salmonelleninfektion vorzubeugen, rät das CDC Reptilien-Besitzern zu folgenden Maßnahmen:
- Nach jedem Kontakt mit den Tieren gründlich die Hände mit Seife waschen. Erwachsene sollten dabei das Händewaschen ihrer Kinder kontrollieren.
- Keine Kinder unter 5 Jahren Reptilien, Amphibien oder deren Terrarien/Aquarien berühren lassen.
- Keine Reptilien oder Amphibien in Haushalten mit kleinen Kindern oder Personen mit schwachem Immunsystem halten.
- Keine Reptilien oder Amphibien frei in der Wohnung oder in Räumen, in denen Essen zubereitet wird, laufen lassen.
- Die Tiere und ihre Terrarien/Aquarien nicht in der Spüle der Küche waschen. Am besten außer Haus waschen und dabei Einmalhandschuhe tragen.
- Alle Flächen und Kleider, die mit Reptilien oder Amphibien in Berührung kamen, gründlich waschen beziehungsweise desinfizieren.
Salmonelleninfektionen werden meist durch verunreinigte Lebensmittel ausgelöst. Dabei kommt es teilweise zu schwerem Durchfall und Erbrechen mit Fieber und Bauchkrämpfen. Die Behandlung gehört in die Hände eines Arztes.
RF
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