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Schwimmhilfen sollte man nicht blind vertrauen. Lieber den Nachwuchs nicht aus den Augen verlieren.
© DAK/Schläger
Fr. 08. Juli 2011
Sicher badet, wer sich an Regeln hält. Die wichtigsten nennt die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer Ausgabe vom 15. Juli.
Verdaut der Magen gerade Gegessenes, entzieht er Muskeln und Kopf Blut. Muskeln neigen deshalb leichter zu Krämpfen, und der Mensch kann leichter ohnmächtig werden. Gut: Vor dem Baden eine leicht verdauliche Kleinigkeit essen, zum Beispiel eine Banane.
Denn bei einem plötzlichen Kälteschock droht ein akutes Kreislaufversagen. Auch für Blutgefäße ist eine schnelle Abkühlung belastend.
Wer weiß, dass er sich gerne übernimmt, sollte sich beim Schwimmen die Ziele extra tief stecken. Badeverbot gilt, wenn man Alkohol intus hat. Der fördert die Selbstüberschätzung und weitet die Blutgefäße. Ergebnis: Lebensgefahr.
Sie suggerieren zwar Sicherheit, Kinder können aber auch mit ihnen ertrinken. Deshalb: Den Nachwuchs niemals aus den Augen lassen.
Nie in ein Gewässer springen, dessen Untergrund man nicht kennt. Unter der Wasseroberfläche können sich Felsen verbergen. Bei Gewässern, in denen Pflanzen wachsen vorsichtig und möglichst nicht alleine hineingehen. Wer sich in einer Pflanze verheddert, gerät leicht in Panik.
Schilder, die an Seen oder am Meer vor Gefahren warnen, wurden nicht aus Spaß dort aufgestellt. Wer sie missachtet, ist am eigenen Badeunfall auch noch selbst schuld.
Wenn ein Gewitter aufzieht, schnell das Weite suchen, denn Blitze werden vom Wasser angezogen, und der Kopf des Schwimmers ragt als höchster Punkt aus der Wasseroberfläche. Fehlt an Land eine Zuflucht, sollte man sich weit vom Wasser entfernt auf den Boden kauern.
IW
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