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Frau umarmt Mann.

(Noch) kein Nachwuchs gewünscht? Verhütung ist nicht nur Frauensache.
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Mo. 30. Januar 2012

Empfängnisverhütung: Ultraschall lähmt Spermien

Kein Nachwuchs, wenn man ihn nicht möchte: Statt mit der "Pille" für den Mann versuchen Wissenschaftler es diesmal mit Ultraschall – aber erst mal bei Ratten.

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Das Verhütungsmittel für den Mann müsste preiswert sein, zuverlässig und die Wirkung reversibel. Derzeit trifft dies vor allem auf Kondome zu. Nach etlichen gescheiterten Versuchen, die Auswahl zu vergrößern, haben US-amerikanische Wissenschaftler nun einen Ansatz wieder ausgegraben, der bereits vor 40 Jahren schon einmal verfolgt worden war: Ultraschall – allerdings mit moderneren Geräten als damals und vorsichtshalber zunächst einmal an Ratten.

Die besten Ergebnisse habe man mit zwei Ultraschall-Behandlungen à 15 Minuten im Abstand von zwei Tagen erzielt, erläuterte Studienleiter Dr. James Tsuruta vom Department of Pediatrics an der University of North Carolina School of Medicine. Zusätzlich wurden die Hoden auf 37 Grad Celsius erwärmt. Dies habe die Spermienzahl auf drei Millionen beweglicher Spermien pro Nebenhoden vermindert. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Grenze zur sogenannten Oligospermie (erniedrigte Spermienkonzentration) auf unter 15 Millionen pro Milliliter Sperma angesetzt.

Weitere Studien seien nötig, um zu untersuchen, wie lange der Effekt anhalte und wie sicher die Methode sei, schreiben die Autoren. Eines weiß man jedoch bereits jetzt: An der Vermehrungsfähigkeit von Ratten ändert das Ultraschallverfahren nichts. Im Gegensatz zu Menschen bleiben die Nager auch mit einer minimalen Spermienzahl zeugungsfähig.

MP

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